Die Geschichte der Schmuggler kann man jetzt erwandern
KOLLERSCHLAG. Die Bayerngrenze weiß viele Geschichten aus der Schmugglerzeit zu erzählen. Diese finden sich auf den Infotafeln entlang eines neu eröffneten Themenwanderwegs.

Viele Wanderfreunde haben sich am Sonntag bei der Aufseherhütte in Hanging getroffen, um den vom Kulturverein Grenzgänger und den Gemeinden Kollerschlag, Nebelberg, Julbach und Wegscheid adaptierten „Schwärzersteig“ zu eröffnen. Darunter auch ehemalige Zollwachebeamte vom Grenzübergang Hanging-Wegscheid und Oberösterreichs oberster Zöllner, Oberst i.R. Siegfried Repnik.
Der Rundweg mit interessanten Infotafeln geht über 20 Kilometer (Kennzeichnung Nummer 15), es gibt ihn außerdem in einer 14 Kilometer- (15b) bzw. in einer 9 Kilometer-Variante (15a). Die Route, die herrliche Ausblicke auf das Grenzgebiet gewährt, verläuft zur Hälfte auf österreichischer und zur Hälfte auf bayerischer Seite.
Die gute Nachbarschaft zeigte sich auch gleich bei der Eröffnung: Kollerschlags Bürgermeister Franz Saxinger und seine Kollegen Josef Lamperstorfer (Wegscheid), Adolf Salzinger (Julbach) und Vize-Bgm. Heinrich Pfoser (Nebelberg) übergaben gemeinsam den Wanderweg der Bestimmung und Pfarrer Laurenz Neumüller gab dazu den kirchlichen Segen. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnungsfeier von der Marktmusikapelle Kollerschlag.
Beim Einstieg in Hanging (Rasthaus) und Kohlstatt (GH Greiner) stehen für die Wanderer Parkplätze zur Verfügung. Jausenstationen auf dem Weg sind vorhanden. Auch Mountainbiker haben den Rundweg übrigens schon entdeckt.


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