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KOLLERSCHLAG. Eine Strategie zum Ausbau des internationalen Vertriebs haben Studierende des Studiengangs Global Sales and Marketing an der FH Steyr für den Smart Home-Spezialisten Loxone entwickelt.

  1 / 2   Studierende vom Steyrer Campus präsentierten die Ergebnisse ihrer Projektarbeit bei Loxone in Kollerschlag.Foto: FH OÖ Campus Steyr

Zehn Jahre nach der Gründung zählt das Kollerschlager Unternehmen  mit rund 250 Mitarbeitern zu einem der schnell wachsenden Unternehmen in der Smart Home-Branche. Viele namhafte Bau- und Immobilienunternehmen in Europa setzen auf Loxone und bieten ihren Kunden Immobilien mit intelligenter Technik. Damit das Wachstum weitergehen kann, haben Studenten der FH OÖ Fakultät für Wirtschaft und Management eine Internationalisierungsstrategie entwickelt. 

Wie die Franzosen Häuser bauen

Dabei nahmen sie vor allem Frankreich genauer unter die Lupe. “Frankreich ist ein spannender, großer Markt für Loxone, braucht aber aufgrund der interkulturellen Unterschiede Adaptionen in der Marketing- und Vertriebsstrategie, um das volle Potential auszuschöpfen. Die Studierenden von Global Sales and Marketing haben uns wichtige Erkenntnisse dazu geliefert“, freut sich Rüdiger Keinberger, CEO und verantwortlich für die Bereiche Vertrieb und Internationalisierung, über die Projektarbeit.

Ebenso wie hierzulande lässt sich auch in Frankreich ein Trend zu einem nachhaltigen Lebensstil beobachten. So ist es auch den Franzosen besonders wichtig zu wissen, woher die Produkte stammen, welche sie kaufen. Am liebsten ist ihnen dabei ihr Heimatland, Frankreich. Einige Regionen konnten außerdem konnten als besonders interessant für den Verkauf der Loxone-Produkte identifiziert werden. „Die Häuser dort fallen durch einen besonderen Baustil auf und sind deshalb auch interessant für die Ausstattung mit Smart-Home-Produkten“, erklärt Tanja Schöllhammer, eine Studentin der Projektgruppe.

Großes Potenzial durch Social Media

Zusätzlich zur Kulturanalyse erstellte die Studierendengruppe eine Liste mit möglichen Partnern und Anknüpfungsmöglichkeiten für Loxone sowie eine Marketingstrategie zur Steigerung der Markenbekanntheit. Margarethe Überwimmer, Studiengangsleiterin von Global Sales and Marketing erklärt: „Eine Internationalisierungsstrategie braucht das Know-How über den Markt und die Kunden im speziellen. Frankreich ist dafür ein Paradebeispiel. Die Wichtigkeit, Kunden in ihrer Sprache, sprich in Französisch, anzusprechen und alle Kanäle – von traditionell bis online – in der richtigen Intensität als Touchpoints mit den Kunden zu nutzen, ist die Kunst, um den Markterfolg zu garantieren.“ Gerade auch die Nutzung von Social Media könnte Loxone zu einem entscheidenden Vorteil im Verkauf verhelfen. “Damit würde sich Loxone von der Konkurrenz abheben und einen differenzierten Auftritt als bereits etablierte Marke haben“, ist Überwimmer überzeugt.


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