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Krems. Heute Nacht wurde in den frühen Nachstunden die Feuerwehr Krems zu einem Brand in einer Wohnhausanlage in der Landersdorfer Straße alarmiert.

Foto: FF Krems / M. Wimmer
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Per Notruf wurde die Verrauchung eines Stiegenhauses gemeldet. Die alarmierten Feuerwachen (Gneixendorf, Hauptwache, Hollenburg und Thallern) besetzten in rascher Folge mehrere Fahrzeuge und rückten zur Einsatzstelle aus.

Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass sich der Brandherd im Keller befand und das darüber liegende Stiegenhaus stark verraucht war.

Einige Bewohner hatten bereits selbständig das Gebäude verlassen, teilweise machten sich Bewohner am Fenster bemerkbar, waren aber nicht in unmittelbarer Gefahr.

Ein Atemschutztrupp drang daraufhin mit einer Löschleitung zum Brandraum vor, lokalisierte den Brand in einem Stromverteiler-Kasten und löschte ihn gezielt ab.

Ein weiterer Atemschutztrupp begab sich mit einer zweiten Löschleitung in das Stiegenhaus und öffnete zusätzlich zur vorhanden Rauchabzugsklappe auch noch die Stiegenhausfenster, sodass der Brandrauch effizient aus dem Gebäude abziehen konnte.

Parallel dazu wurden in Zusammenarbeit mit weiteren Atemschutztrupps, aber auch über Schiebeleitern von außen die in den Wohnungen verbliebenen Personen informiert.

Mittels eines Be- und Entlüftungsgerätes wurde der verbliebene Brandrauch aus dem Kellergeschoß abgesaugt. Die Einsatzkräfte suchten mit Hilfe von Wärmebildkameras das Gebäude nach weiteren Brandherden ab und kontrollierten mit Gasmessgeräten, ob das Stiegenhaus eine erhöhte Kohlenmonoxidbelastung aufweist.

Mitarbeiter des zuständigen Stromversorgers nahmen die betroffenen Zuleitungen vom Netz.

Knapp eineinhalb Stunden nach der Alarmierung rückten die Feuerwehrkräfte wieder in die Wachen ein und stellten die Einsatzbereitschaft her. Es standen 41 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit neun Fahrzeugen im Einsatz.


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