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KREMS. Gleich zwei tierische Einsätze hatte die Kremser Feuerwehr an Fronleichnam zu bewältigen: Auf dem Pfarrplatz „belagerte“ ein Bienenschwarm zunächst ein Fahrrad und dann ein Auto. Später retteten die Einsatzkräfte eine Entenfamilie aus der Steiner Altstadt.

Foto: Feuerwehr Krems / Manfred Wimmer
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Ein Anrainer verständigte gegen 8.30 Uhr die Freiwillige Feuerwehr, weil sich hunderte Bienen auf einem Rad am niedergelassen hatten. „Gerade um diese Jahreszeit ist es nicht untypisch, dass sich ein Volk teilt. Da sich Bienen nicht verteidigen, war es ungefährlich. Für jemanden, der daran vorbeigeht oder in der Nähe wohnt, ist es verständlicherweise aber unangenehm“, erklärt Feuerwehrmann Stefan Biro, der auf den Umgang mit Bienen spezialisiert ist.

Bienen vorsichtig entfernt

Biro benetzte die Bienen, die sich in der Zwischenzeit auf einem Auto niedergelassen hatten, mit Wasser und kehrte sie vorsichtig in eine sogenannte Schwarmkiste. „Dadurch konnten die Bienen abtransportiert und umgesiedelt werden.“ Dass sämtliche Bienen zuerst das Rad und danach das Auto „belagert“ haben, liegt nach Angaben der Feuerwehr daran, dass sie ihrer Königin folgen.

Entenfamilie zur Donau gebracht 

Doch dieser Einsatz sollte nicht die einzige Tierrettung an diesem Tag bleiben. Kurz nach 9 Uhr meldete ein Bewohner, dass sich eine Entenfamilie in die Steiner Altstadt verirrt hätte. Bei der Erkundung wurden die Entenmutter und acht Küken im Bereich der Doktor-Keckeis-Gasse entdeckt. Um zu verhindern, dass die Entenfamilie auf dem Weg Richtung Donau unter anderem die Steiner Donaulände beziehungsweise die Bundesstraße überqueren muss, entschieden sich die Kameraden, die Tiere einzufangen. Mit Unterstützung der Tierrettung konnten alle Enten auf den Treppelweg gebracht werden. Dort setze die Familie ihren Weg fort.


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