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KREMS. Am 6., 7. und 15. April 1945 ereigneten sich in der Strafanstalt Stein und in der Umgebung die größten Massaker, die zu Kriegsende stattgefunden haben. Anlass für eine Veranstaltung am Steiner Friedhof, an der neben politischen Vertretern auch die Arbeitsgemeinschaft der NS Opferverbände und WiderstandskämpferInnen Österreichs vertreten waren.

V. l.: Oberst Franz Langthaler, Major Stefan Gaupmann, Bezirkshauptfrau Elfriede Mayrhofer, Botschaftsrat Evangelos Pelekanos, Vizebürgermeisterin Eva Hollerer (SPÖ), Oberst Adam Stepien (polnische Botschaft), Bürgermeister Reinhard Resch, Winfried Garscha, Honorarkonsul Bartlomiej Rosik, Dagmar Schindler (Wiener KZ-Verband), Gerhard Kastelic, Anton Heinzl und Mag. Andrzej Lech (Mitglied des polnischen Hauses) bei der Kranzniederlegung am Steiner Friedhof. Foto: Stadt Krems

„Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen: Darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben.“ Mit diesem Zitat des italienischen Schriftstellers, Chemikers und Holocaust-Überlebenden Primo Levi (1919 bis 1987) unterstrich Bürgermeister Reinhard Resch (SPÖ) die Bedeutung des Gedenkens an die Ereignisse zu Kriegsende. Neben politischen Vertretern der Stadt hatten sich Gerhard Kastelic (ÖVP Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich), Anton Heinzl vom Bund sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen, Opfer des Faschismus und aktiver AntifaschistInnen und Winfried Garscha sowie weitere Vertreter des KZ-Verbands auf dem Steiner Friedhof eingefunden, um der Opfer zu gedenken. Als Vertreter der polnischen Botschaft nahm Honorarkonsul Bartlomiej Rosik an der Feier teil, von Seite der griechischen Botschaft Botschaftstrat Evangelos Pelekanos.


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