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KREMS. Die städtische Kulturarbeit stellt sich neu auf. Personell mit Bereichsleiterin Doris Denk und Kulturamtsleiter Gregor Kremser, die beide erst seit kurzem im Amt sind. Inhaltlich mit einer neuen strategischen Ausrichtung. So will man auf verstärkte Kundenorientierung sowie Kooperationen mit diversen Kultur- und Bildungseinrichtungen setzen.

Kulturamtsleiter Gregor Kremser, Magistrats-Bereichsleiterin Doris Denk und Bürgermeister Reinhard Resch (v. l.) informierten bei einem Pressegespräch im museumkrems über die Neuausrichtung der städtischen Kulturarbeit. Foto: Brandt

„Kultur ist das Fundament dieser Stadt“, meint Doris Denk, die seit Dezember im Rathaus den Bereich Bildung, Kultur und Tourismus verantwortet. Seitens Politik und Magistratsspitze gebe es ein klares Bekenntnis zur Kultur. Diese wurde auch zur Chefsache erklärt, seit der neuen Legislaturperiode fällt sie ins Ressort von Bürgermeister Reinhard Resch (SPÖ). Dieser sieht es als Ziel, der Kulturstadt Krems ein „unverwechselbares Profil“ zu verleihen. „Krems gilt über die Landesgrenzen hinaus als bedeutende Bildungs- und Kulturstadt mit hochkarätigen Kunsteinrichtungen und Veranstaltungen, wie es sie sonst nur in Metropolen gibt“, erklärt Resch und attestiert der Stadt hier ein „großes Potenzial“.

Vier große Ziele

Bereichsleiterin Doris Denk hat sich vier große Ziele gesteckt: eine hohe Qualität zu bieten, das Kulturangebot nach wirtschaftlichen Kriterien auszurichten, die Bürger noch mehr in das Kulturgeschehen einzubinden und Kooperationen mit sämtlichen Kultur- und Bildungsträgern sowie der Wirtschaft einzugehen.

Saisonstart am 11. April

Im Mittelpunkt der Kulturarbeit stehen das museumkrems und die Stadtbücherei. Letztere soll mit einem verbesserten Kundenservice mehr Leser anlocken. Das städtische Museum, welches am 11. April in die neue Saison startet, soll verstärkt auf Familien und Schulen ausgerichtet werden. Geplant ist ein buntes Veranstaltungsprogramm sowie ein Kulturvermittlungsangebot.

Jubiläumsjahr „Kremser Schmidt“

Laut Kulturamtsleiter Gregor Kremser steht das heurige Kulturprogramm ganz im Zeichen des 300. Geburtstages von Barockmaler Martin Johann Schmidt (“Kremser Schmidt“). In Zusammenarbeit mit der Landesgalerie Niederösterreich wird es ab 23. Juni eine große Sonderausstellung im museumkrems geben. Einblicke in das Leben des „Kremser Schmidt“ bietet Kunsthistorikerin Elisabeth Vavra mit einer weiteren Schau, die ab 12. Mai ebenfalls im Stadtmuseum gezeigt wird.

Lokales Publikum ansprechen

Bereits am 20. April findet im museumkrems die Vernissage zur Schau von Inge Kula statt. In der Bibliotheksgalerie werden heuer insgesamt vier Ausstellungen gezeigt. Den Auftakt macht Künstlerin Christa Dietl am 12. April. Nach Aussage des Kulturamtsleiters möchte man verstärkt Künstler mit Krems-Bezug präsentieren. Ziel sei generell, das Kremser Publikum vermehrt für das Kulturangebot der Stadt zu interessieren.


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