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KREMS. Seit 2012 steht Reinhard Resch an der Spitze der Stadt Krems. Tips bat den Bürgermeister zum Interview und sprach mit ihm über aktuelle Projekte wie die Entwicklung einer Sport- und Freizeitmeile, die Verkehrslösung am Zellerplatz und den Ausbau des Stadtbusangebots.

Bürgermeister Reinhard Resch (SPÖ)
Bürgermeister Reinhard Resch (SPÖ)

Tips:Welche großen Projekte stehen in den kommenden Monaten in Krems an?

Resch: Das Mobilitätskonzept sollte in Kürze fertig sein. Außerdem erfolgt der Startschuss für den Bau des Feuerwehrhauses Krems-Süd und den Neubau der Rot-Kreuz-Bezirksstelle. Und wir arbeiten weiter am Stadtmarketing – die GmbH ist errichtet und der Geschäftsführer bestellt.

Tips: Sie haben die Entwicklung einer Sport- und Freizeitmeile als Ziel vorgegeben. Wie ist hier der aktuelle Stand?

Resch: Das Leitbild muss bis Ende April fertig sein. Es wird bei der Zukunftskonferenz am 22. März präsentiert, die Teilnehmer haben dort aber noch die Möglichkeit, Ideen einzubringen. Wir wissen dann einmal, wo wir die wesentlichen Bereiche positionieren. Unser Ziel ist jedoch nicht, alles auf einmal umzusetzen, sondern Schritt für Schritt zu entwickeln. Bad und Sporthalle haben Prioriät. Auch eine mögliche Anbindung der Utzstraße an die B3 soll mitbedacht werden.

Tips: Die Landesgalerie wird in wenigen Wochen eröffnet. Gibt es mittlerweile eine Verkehrslösung für den Zellerplatz?

Resch: Wir arbeiten mit dem Land intensiv daran. Es soll eine Lösung für Fußgänger geben. Die beiden Kreisverkehre sind bereits entlastet, sowohl durch die Gegenverkehrsregelung in der Karl-Eybl-Gasse als auch durch die Begegnungszone im Bereich Kunsthalle.

Tips: Die Stadt hat den Stadtbusbetrieb neu ausschreiben lassen. Es heißt, das Angebot soll sich nahezu verdoppeln. In welcher Hinsicht? Mehr Linien, kürzere Taktfrequenzen…?

Resch: Beides. Die Stadtbusse sollen künftig den Stadtteil Gneixendorf und den Gewerbepark anfahren. Heuer läuft die Ausschreibung, die Umsetzung kommt dann mit dem Winterfahrplan 2020/2021. Das wird ein echter Meilenstein.

Tips:Wie steht die Stadt mittlerweile finanziell da?

Resch: Das Budget ist konsolidiert. Wir wollen verstärkt investieren, aber dabei in den nächsten Jahren auf keinen Fall neue Schulden machen.


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Martin Köllersberger
Martin Köllersberger
13.03.2019 11:36

Hochwasserschutz (Rehberg)

Wir Anrainer in Rehberg verstehen das nicht? Mit dem Hochwasserschutz im Kremstal - Rehberg, letzter Bau-Abschnitt - wurde noch nicht einmal begonnen! Es sollte doch erst einmal in dieses Projekt investieren werden, welches seit Jahren noch offen ist, und danach begonnen werden, bestehende Anlagen zu adaptieren!