Wetter „to go“ – Hans Gessl präsentiert blühende Wetterboten im Vorbeigehen - Wetterbotin Königskerze
GRIESKIRCHEN/KREMSMÜNSTER. Wetterhans Gessl stellt eine der wohl seltsamsten Pflanzen der heimischen Botanik vor, die Königskerze.

Die Königskerze wurde spätestens vor fast 1000 Jahren von Hildegard von Bingen als ganz großes Talent der Flora entdeckt und zur Wetterkerze ernannt. Sie ist ein Wunder an positiver Wetterfühligkeit, schon aus dem Grund, weil ihre Miniaturpünktchen an Samen ihre Keimfähigkeit bis zu 1000 Jahren bewahren können. Passen die Kleinklima-und Witterungsbedingungen, wie gegen Ende des vorigen Jahres und heuer, dann steht einer strahlend gelben Blüte nichts mehr im Wege. „Da die Pflanze zweijährig ist und ihren Blattstand bereits jeweils im Vorjahr anwachsen lässt, gibt der Blattstand im darauffolgenden Frühjahr Auskünfte über die Schneehöhen im kommenden Winter. Über Winter oder Nichtwinter entscheidet ob, und auf welcher Höhe die gelben Blütenringe am Kerzenstängel aufblühen“, weiß Wetterhans.
Informationen: Sonntag, 30. Juli von 13 bis 17 Uhr / Jede volle Stunde / Dauer 10 Minuten / Treffpunkt: Konventgarten/Wettergarten.


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