Ökumenische Sommerakademie beschäftigt sich mit dem Thema der gespaltenen Gesellschaft
KREMSMÜNSTER. Ein brisantes und derzeit aktuelles Thema wird bei der 21. Ökumenischen Sommerakademie im Stift Kremsmünster behandelt.

Gewalttätige Auseinandersetzungen auf privater und öffentlicher Ebene, verschärfte soziale Spannungen, ethnische und religiöse Konflikte, eine zunehmende Uneinigkeit im „Friedensprojekt“ EU, die unbewältigte Migrationskrise und etliche andere Entwicklungen beunruhigen Menschen und machen Angst.
Sie sind Zeichen von Spaltungen in der Gesellschaft, die in unserem Land, europaweit und global festzustellen sind. Die 21. Ökumenische Sommerakademie, die von 10. bis 12. Juli, im Stift Kremsmünster stattfindet, greift dieses Thema auf.
Der Analyse der Ursachen folgen Überlegungen, wie die Spannungen und Spaltungen überwunden werden könnten. Insbesondere werden die Rolle und die Aufgabe der Kirchen in diesem Zustand gesellschaftlicher Labilität hinterfragt.
Prominente Referenten
Bekannte Theologen, Soziologen und Menschenrechtsexperten referieren in Kremsmünster. Vorträge halten unter anderen Maria Moser, die Direktorin der Diakonie Österreich, der Wiener Pastoraltheologe Paul Zulehner und der Linzer Professor für Christliche Sozialwissenschaften Christian Spieß.
Erstmals nehmen auch Politiker Stellung. Der frühere Vizekanzler und ÖVP-Obmann Reinhold Mitterlehner und der emeritierte Linzer Universitätsprofessor für Gesellschafts- und Sozialpolitik und langjährige EU-Abgeordnete Josef Weidenholzer werden mit Caritaspräsident Michael Landau und voraussichtlich dem Bischof der Evangelischen Kirche A.B. Michael Chalupka diskutieren.
Die Veranstaltung ist öffentlich. Infos unter www.ku-linz.at,
Anmeldung bis 5. Juli per E-Mail an sommerakademie@ku-linz.at oder unter Tel.: 0732/784293


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