Europaspiele: Krankheit verhindert Topleistung
Kremsmünster. Bei den ersten europäischen Sommerspielen in Baku konnten die Beachvolleyballer Peter Eglseer und Daniel Müllner leider nicht ganz ihr Topleistung abrufen. Aufgrund einer Krankheit waren die Beiden bei 35 Grad und drückender Sonne limitiert. Es reichte lediglich zu einem 17.Rang.

Bereits in der Gruppenphase wurden die Akkus von Peter und Daniel richtig entleert. Jedes der drei Spiele ging in den Tie-Break. Nur knapp wurde der direkte Aufstieg ins Achtelfinale verpasst und somit musste man zusätzlich in eine Zwischenrunde gegen das Ausscheiden kämpfen.Dort lieferten sich die Österreicher eine wahre Schlacht. Gegen die U23 Weltmeister Kosiak/Rudol ging es hin und her. Beide Teams waren am Limit ihrer Kräfte. Auch in diesem Spiel sollte die Entscheidung erst im dritten Satz fallen. Dieser war von Beginn an ausgeglichen und die Zuseher bekamen eine tolle Show geboten. Leider verloren Peter und Daniel das Match mit 17:19 im dritten Set und belegten somit Rang 17.
„Wir wussten, dass vieles möglich war. Wir hatten eine Hammergruppe zugelost bekommen haben zwei Spiele hauchdünn verloren. Vor allem die entscheidende Partie um den Gruppensieg gegen den Olympiamedaillengewinner Martins Plavins schmerzt sehr. Obwohl ich ungern Ausreden suche, muss ich die Krankheit von Daniel mit einberechnen. Bei dieser Hitze muss man einfach 100% Fit sein, sonst gehen am Ende die Kräfte aus“, meint Peter nach dem Turnier.
Daniel ergänzte:“Wir haben gekämpft bis zum Umfallen. Es hat nicht gereicht. Ich muss jetzt wieder zu Kräften kommen und wir werden uns die nächsten zwei Wochen in Wien wieder auf die nächsten Aufgaben vorbereiten. Mitte Juli findet in Vaduz ein europäisches Turnier statt, wo wir wieder voll angreifen werden. Die Europäischen Sommerspiele werden wir aber sicher nie vergessen. Ein tolles Turnier und eine wertvolle Erfahrung.!“


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