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KREMSMÜNSTER. Einen baulichen Akzent will die Marktgemeinde Kremsmünster mit der Umgestaltung des Marktplatzes setzen. Entstehen soll ein Platz, an dem man sich gerne aufhält.

Lageplan des Marktplatzes Foto: TRAFFIX/S. Wagner
Lageplan des Marktplatzes Foto: TRAFFIX/S. Wagner

Kürzlich ging in Kremsmünster die letzte der öffentlichen Besprechungen zur geplanten Umgestaltung des Marktplatzes über die Bühne. Am 17. März soll im Gemeinderat das endgültige Okay zu dem Projekt gegeben werden.

Einladung zum Verweilen

Der neue Marktplatz soll verkehrsärmer werden und Bevölkerung wie auch Besucher zum Verweilen einladen. Für kleinere Veranstaltungen am Marktplatz will man künftig ohne aufwändige Verkehrssperren auskommen. Im städtebaulichen Fachjargon würde man sagen: „Ziel ist die Steigerung der Aufenthaltsqualität.“

Die Verkehrsflächen sollen laut Bürgermeister Gerhard Obernberger von den Aufenthaltsflächen klar unterscheidbar sein: Asphalt und Kopfsteinpflaster sind das Mittel der Wahl. „Der Marktplatzbrunnen bleibt als Anziehungspunkt erhalten. Sitzgelegenheiten für die Bevölkerung und Spielflächen für die Kinder sind Teil der Planung“, so Bürgermeister Gerhard Obernberger.

Geplant ist, die Umgestaltung im heurigen Jahr über die Bühne zu bringen, sodass bei der Landesgartenschau Kremsmünster 2017 der neue Marktplatz das Ortsbild bereits verschönert. Die Sanierungsarbeiten sollen noch im Frühling beginnen, für die Sommermonate rechnet man bei der Gemeinde mit einer intensiven Bauphase. Mit der Umgestaltungsplanung beauftragt sind dieAgentur TRAFFIX sowie Landschaftsarchitektin Carla Lo aus Wien.

Sanierung nötig

Die nicht unerheblichen Kosten des Projekts – rund 800.000 Euro werden veranschlagt – ergeben sich laut Obernberger unter anderem aus der Notwendigkeit, den gesamten Unterbau des Marktplatzes zu sanieren. Rund 40 Prozent der Kosten müssten für diese Sanierungen aufgewendet werden.


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