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Leserartikel Jakob Weiermair, 13.10.2016 09:27

KREMSMÜNSTER/WIEN. Die von der Eiermacher GmbH mit Sitz in Kremsmünster angestoßene Branchenlösung für Bio-Legehennen wurde mit dem Sonderpreis der Jury beim Bundestierschutzpreis ausgezeichnet.

Am Foto, v. l.: Josef Troxler, Dagmar Schratter, Gertraud Grabmann, Manfred Söllradl, Susanne Fromwald und Bundesministerin Sabine Oberhauser, kniend: Maggie Entenfellner und Helmut Dungler Foto: BMGF

Das hinter der Branchenlösung stehende Projekt „Der Hahn, die Henne und das Ei“, das von der Eiermacher GmbH angestoßen wurde, ermöglicht, dass in Zukunft nur mehr Bio-Eier von Bio-Legehennen im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel erhältlich sein werden, deren Brüder aufgezogen wurden.

Die männlichen Küken, die bisher unmittelbar nach dem Aussortieren getötet wurden, werden somit für eine gewisse Zeit als Mast-Hähne gehalten. In Empfang genommen wurde der Preis in Wien von BIO-AUSTRIA-Obfrau Gertraud Grabmann und dem Geschäftsführer der Eiermacher GmbH, Manfred Söllradl.

Ende 2014 wurde in der Eiermacher GmbH die Grundsatzentscheidung getroffen, dass deren Mitgliedsbetriebe künftig ausschließlich mit eigenen Bio-Legehennenküken versorgt werden sollen. Dabei wurden Herden mit Bio-Elterntieren aufgebaut. Zugleich wurde auf Zweinutzungstiere umgestellt und die männlichen Küken aufgezogen.


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