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Leserartikel Carina Kerbl, BSc MSSc, 04.06.2018 15:17

KREMSMÜNSTER. Durch die zunehmende Verkehrsdichte und aufgrund von Unfällen führt die Gemeinde Kremsmünster eine Verkehrsuntersuchung im Herbst dieses Jahres durch.

Um den Verkehr sicherer zu machen, wird eine Untersuchung durchgeführt. Foto: H. Dietmaier
Um den Verkehr sicherer zu machen, wird eine Untersuchung durchgeführt. Foto: H. Dietmaier

Die hohen Verkehrsstärken einerseits und die ungewöhnlichen Vorrangverhältnisse andererseits führen immer wieder zu Überlastungen und Staus. Fallweise gibt es Unfälle, hauptsächlich rechtwinklige Kollisionen oder beim Abbiegen an einer Kreuzung. Es liegt allerdings keine Unfallhäufungsstelle vor. Ein weiteres Problem ist der Lastkraftwagenverkehr zu den Betrieben, der fallweise auf engen Straßen im Wohngebiet abgewickelt wird.

Verschiedene Entlastungsmöglichkeiten

Aus diesem Grund gab es schon mehrere Überlegungen zu kleinräumigen Maßnahmen am zentralen Knoten B 122/L 562/Gablonzer Straße/Hauptstraße und großräumigen Entlastungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel eine Umfahrung im Westen. Nun sollen auf Basis von aktuellen Verkehrsdaten, Beobachtungen und Verkehrsmodellrechnungen die Problemstellen und Ursachen identifiziert, die verkehrliche Wirkung von bereits vorgeschlagenen Maßnahmen ermittelt und nach Bedarf und Möglichkeit weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation vorgeschlagen werden.

Störstellen sollenidentifiziert werden

Zusätzlich zur Ausarbeitung eines Verkehrsmodelles ist eine Problemanalyse mittels eines umfassenden Ortsaugenscheines, Knotenstromzählungen und Videoaufnahmen/-analyse im Knotenbereich sowie Leistungsberechnungen mit dem Analyseverkehr vorgesehen. Hierbei sollen die Störstellen identifiziert und beurteilt werden.


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