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LAAKIRCHEN/LEONDING. Die Sensation des Final 3-Turniers in der Sporthalle Leonding lieferten die Faustballerinnen von ASKÖ Laakirchen Papier. Sie schlugen im Halbfinale Titelverteidiger FSC Wels und mussten sich erst im Endspiel den Favoritinnen aus Nußbach beugen.

  1 / 2   Die Laakirchnerinnen schlugen im Halbfinale die Konkurrentinnen aus Wels und kürten sich zu Vize-Staatsmeisterinnen in der Halle. Foto: Stefan Gusenleitner

Nach genau 20 Jahren gab es damit wieder eine Staatsmeisterschaftsmedaille für den Laakirchner Damenfaustball. Der überhaupt erste Sieg gegen die Welserinnen war an Dramatik kaum zu überbieten. In den ersten fünf Sätzen lag Laakirchen immer im Rückstand und kämpfte sich zurück. Wels zog alle verfügbaren Register, doch Laakirchen blieb cool und überzeugte durch eine kompakte Mannschaftsleistung. Ausschlaggebend für den 4:2-Sieg waren gute Vorlagen ans Netz für Carina Steindl, die mit viel Power ihre Bälle ins Welser Terrain schmetterte. Im letzten Satz war die Gegenwehr des FSC gebrochen und Laakirchen spielte den Finaleinzug trocken runter. Dort musste man gegen SU Nußbach ran, gegen die man im Grunddurchgang noch zweimal chancenlos war. Erstaunlich cool agierten die jungen Laakirchnerinnen vor ausverkaufter Halle (800 Zuseher). Die Wohlfahrt-Fünf hielt in den ersten drei Sätzen auf Augenhöhe mit, erspielte sich sogar einen Satzball. Erst im vierten Satz mussten die Paper-Girls die toll aufspielenden Kremstalerinnen ziehen lassen.

Steindl als „wertvollste Angreiferin“ ausgezeichnet

Die 14-jährige Nachwuchshoffnung Sabine Kranzl kam zu ihrem Bundesligadebüt, Carina Steindl wurde bei der Siegerehrung außerdem als MVP (most valuable player) bei den Angreiferinnen ausgezeichnet.


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