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LASBERG/GRÜNBACH. Die heftigen Unwetter der vergangenen Wochen sind im Bezirk teilweise auch an der Trinkwasserversorgung nicht spurlos vorübergegangen. In den Gemeinden Lasberg und Grünbach musste das Wasser kurzfristig abgekocht werden.

Das Leitungswasser musste abgekocht werden. Foto: Dieter Schütz / pixelio.de
Das Leitungswasser musste abgekocht werden. Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

In Lasberg wird das Wasser noch immer mittels Chlorbleichlauge desinfiziert. Dazu der Obmann der Wassergenossenschaft Lasberg, Emil Böttcher: „Bei den heftigen Regenfällen vor etwa drei Wochen ist Oberflächenwasser in unsere Quellen gelangt. Wir haben einen sehr aufmerksamen Wasserwart, der eine Trübung feststellen konnte. In der Probe, die wir entnommen und ins Labor geschickt haben, wurden dann unter anderem Coli-Bakterien festgestellt.“

Desinfektion noch nötig

Nach einer kleineren Umbaumaßname konnte mit der Chlorierung des Rohrnetzes begonnen werden. Trotzdem musste das Trinkwasser in Lasberg zwei Wochen lang abgekocht werden, bis das Wasser wieder ohne Bedenken verwendet werden konnte. Böttcher: „Derzeit wird noch geringfügig Chlor beigegeben, aber da auch die meisten Quellen wieder sauber sind, können wir damit wahrscheinlich bald aufhören. Die ganze Situation hat uns aber wieder einmal aufgezeigt, dass wir einfach sorgsam mit unserem Wasser umgehen müssen.“

Wasserbehälter gereinigt

Die Gemeinde Grünbach kam in dieser Hinsicht glimpflicher davon: Dort reichte es aus, den Wasserbehälter zu reinigen. Eine Desinfektion musste nicht vorgenommen werden.


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