NordwaldKammerorchester macht die Evolution des Klanges hörbar
LEMBACH. Der fulminante Leinenhändler-Sommer ist vorbei, jetzt kehrt das NordwaldKammerorchester zurück auf die Konzertbühne und gestaltet am Sonntag, 29. Oktober, gemeinsam mit drei Musikschulen ein Festkonzert zum 40-jährigen Bestehen des Landesmusikschulwerks.

Die Musiker nehmen sich bei diesem Jubiläumskonzert in der Alfons Dorfner Halle in Lembach um „Instrumente, Musiker Manschettenknöpfe – die Evolution des Klanges“ an. Wie sieht die Hackordnung im Symphonieorchester aus? Gibt es das Alpha-, Beta-, Omega-Huhn? Was ist eigentlich ein Tuttischwein? Und überhaupt: Wie ist Charles Robert Darwins Evolutionstheorie in der Welt der zum Schwingen gebrachten Luft anzuwenden? Fragen, auf die das NordwaldKammerorchester eine musikalische Antwort gibt.
Instrumentenkunde
Das Programm ist eine Art Instrumentenkunde für Fortgeschrittene und Weiterdenker. Wobei nicht nur die Entwicklung der Instrumente und ihre Formen der Zusammenrottung bis hin zur Rudelbildung im großen symphonischen Orchester beleuchtet wird, sondern auch das Sozialverhalten der Bediener jener Musikwerkzeuge.
Solisten aus den Musikschulen
Neben den NordwaldKammerorchester-Mitgliedern spielen Lehrer der Musikschulen Lembach, Neufelden und Haslach, die sich auch als Solisten präsentieren: So lässt etwa Robert Müllner das „Concerto for Clarinet“ von Artie Shaw erklingen, Isabella Hauser ist mit einem Satz aus dem berühmten Trompetenkonzert Joseph Haydns zu hören. Die musikalische Leitung hat Thomas Eckerstorfer über. Durchs Programm und auf die richtige Fährte entlang der Evolutionslinie der Musikinstrumente führt Norbert Huber.
Der Eintritt ist frei, ebenso die Platzwahl. Zählkarten können unter Tel. 07286/7350, wolfgang.panholzer@ooe.gv.at reserviert werden.


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