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LEMBACH. 141 Tage lang und 1200 Kilometer tuckerte Elisabeth Falkinger mit einem Traktor von der Ukraine zurück in ihre Heimat. Dabei erlebte sie viele interessante Begegnungen.

Mit einem 31 Jahre alten Traktor am Meer: Elisabeth Falkinger war auch am Strand unterwegs
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Die Sonne brennt vom Himmel, die nächste Werkstatt ist viele Kilometer entfernt und der 31 Jahre alte Traktor macht keine Anstalten mehr, dass er sich ohne fremde Hilfe in Bewegung setzt. Diese Szene kennt Elisabeth Falkinger wohl zu gut. „Bei meiner Reise hatte ich viele Pannen, war immer wieder auf der Suche nach Mechanikern und lernte so die Hilfsbereitschaft der Menschen kennen“, erzählt die Studentin, die mit einem Traktor der Marke „HTZ T25“ von Theresiental, das in den ukrainischen Karpaten liegt, zuück nach Hause tuckerte. Mehr als vier Monate war sie unterwegs und meisterte dabei viele Herausforderungen. Schon die Suche nach einer voll funktionsfähigen Landmaschine in der Ukraine war kein leichtes Unterfangen.   Mangel an Papieren “Traktore gibt es viele, aber so richtig reiselustig und fit sind die wenigsten, vor allem wenn sie keine Fahrzeugpapiere haben“, schrieb die Lembacherin zum Beispiel in ihren Reisebericht. Langeweile kam keine auf. Die Reiseroute führte über die Slowakei, Tschechien und den Grenzübergang Wullowitz nach Hause. Die Motivation, diese Strecke per Traktor zurückzulegen, lag unter anderem daran, dass Falkinger ein Buch über die Geschichte der Traktoren in der Ukraine las und begann sich für die Geschichte der Landschaftsentwicklung in dieser Region zu interessieren. Ihr Startpunkt Theresiental war nicht zufällig. Im 18. Jahrhundert wurden dort Oberösterreicher (Landler) angesiedelt, die Holz fällten. OK-Friends und die Energie AG ermöglichten ihr per Stipendium diese unvergleichliche Reise. Vortrag: Am Mittwoch 11. März, 19.30 Uhr spricht Elisabeth Falkinger darüber im NIKU in Niederwaldkirchen.

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