Acht Flächen im Bezirk Rohrbach entsiegelt
BEZIRK ROHRBACH. Mehr Platz für natürliche Böden statt Asphalt und Beton will das Umwelt- und Klimaressort des Landes schaffen. Zu diesem Zweck wurden in Oberösterreich bereits rund 100 Entsiegelungsprojekte gefördert. Darunter waren acht Projekte im Bezirk Rohrbach.

Im Bezirk Rohrbach wurden bisher acht Entsiegelungsprojekte in einem Ausmaß von insgesamt 5.455 Quadratmetern gefördert. Nach Angaben des Landes sind in Oberösterreich bereits mehr als 100.000 Hektar Boden verbraucht. Pro Kopf entspricht das rund 386 Quadratmeter versiegelte Fläche.
Natürliche Böden schützen vor Hitze und Hochwasser
Versiegelte Plätze und große Asphaltflächen wirken im Sommer wie Heizplatten. Böden hingegen sind eine natürliche Klimaanlage und aufnahmefähige Böden sind der beste Schutz gegen Hochwasser. „Ein einziger Quadratmeter gesunder Boden kann bis zu 200 Liter Wasser aufnehmen“, berichtet Landesrat Stefan Kaineder.
Er sieht in den bisherigen Projekten erste Erfolge: „Unser gemeinsames Ziel muss es sein, dass klimafreundliche Bauweisen im öffentlichen Bereich zur Selbstverständlichkeit werden. Das Förderprogramm zeigt, dass Veränderung möglich ist. Fast 100 Projekte haben bereits rund 50.000 Quadratmeter Beton und Asphalt zurückverwandelt.“
Land unterstützt Gemeinden bei der Entsiegelung
Gemeinden, die Flächen entsiegeln und damit widerstandsfähiger gegen Hitze und Überschwemmungen werden wollen, bekommen Unterstützung über das Förderprogramm des Landes: https://www.land-oberoesterreich.gv.at/553500.htm








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