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LENZING. Die Lenzing Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2015 dank einer starken operativen Performance so gut wie alle relevanten betriebswirtschaftlichen und bilanziellen Kennzahlen gegenüber dem Vorjahr verbessern. 

CEO Stefan Doboczky Foto: Lenzing AG/Karl Michalski
CEO Stefan Doboczky Foto: Lenzing AG/Karl Michalski

Die Umsatzerlöse stiegen um sechs Prozent auf 1,98 Milliarden Euro. Dieser Anstieg war vor allem auf höhere Faserverkaufspreise, einen gesteigerten Anteil der Spezialfasern und positive Fremdwährungseffekte zurückzuführen. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich um 20,7 Prozent auf 290,1 Millionen Euro nach 240,3 Millionen Euro im Jahr davor. Das entspricht einer EBITDA-Marge von 14,7 Prozent (2014: 12,9 Prozent).

Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg von 21,9 Millionen Euro auf 151,1 Millionen Euro. Die EBIT-Marge verbesserte sich dementsprechend auf 7,6 Prozent (2014: 1,2 Prozent). Das Ergebnis vor Steuern betrug 149,1 Millionen Euro (2014: 7,3 Millionen Euro) und der Jahresüberschuss 124 Millionen Euro (2014: -14,2 Millionen Euro). Das Ergebnis je Aktie stieg auf 4,63 Euro (2014: -0,51 Euro). Aufgrund dieser guten Ertragslage schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung für 2015 die Verdoppelung der Dividende auf zwei Euro pro Aktie vor.

Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing AG: „Wir haben 2015 wichtige Fortschritte erzielt und die Verbesserungen geliefert, die wir versprochen hatten. Wir haben das Unternehmen strategisch neu ausgerichtet, die Ertrags- und Kostenstruktur verbessert und die Finanzkraft gesteigert. Vorausgesetzt die Rahmenbedingungen ändern sich nicht signifikant, erwarten wir auch für 2016 eine deutliche Ergebnisverbesserung.“


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