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Leonding. Wer am Harter Plateau Wohnungen bauen will, muss derzeit zwei Parkplätze pro Wohneinheit zur Verfügung stellen. Wie berichtet, macht sich die FPÖ Leonding für eine Senkung dieses Stellplatzschlüssels stark. Die SPÖ kann mit diesem Vorhaben aber nichts anfangen.

Anrainer äußerten bei Diskussionsveranstaltung Bedenken gegen eine Senkung der Zahl der Bewohner-Stellplätze.

Wie FPÖ-Fraktionsvorsitzender Peter Gattringer vor kurzem verlautbaren ließ, könne er sich eine Aufweichung dieser Vorgabe vorstellen: „Das würde die Kosten für den Wohnbau beträchtlich senken und auch zu geringeren Mieten führen“, so Gattringer. Bürgermeister Walter Brunner kann sich das nicht vorstellen: „Die Autos werden nicht weniger werden. Es ist jetzt schon ganz normal, dass etwa Familien zwei Autos haben. Die Konsequenz aus diesem Vorschlag wird sein, dass die Siedlung zugeparkt wird, weil die Menschen sich andere Stellflächen suchen werden.“ Auch die Anrainer am Harter Plateau haben diese Sorge bei einer Diskussion, zu der die SPÖ Leonding vor Ort einlud, geäußert. Auch dem ins Spiel gebrachten Argument, dass die Autos durch die Straßenbahn weniger würden, können die Bewohner nur wenig abgewinnen. Alle waren sich einig: „Wenn das so wäre, müsste man das ja schon längst spüren, die Straßenbahn fährt ja nicht erst seit gestern aufs Harter Plateau.“


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