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LEONDING. Seit Februar 2016 betreuen rund 25 Ehrenamtliche die Flüchtlinge in Leonding im Rahmen eines Sprachcafés in der Pfarre Leonding regelmäßig. Geleitet wird das Sprachcafé von Dorli Reindl. Unter den Helfern befinden sich viele Lehrer, Professoren und andere Engagierte.

Foto: Weidl
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Die freiwilligen Helfer haben sich unter der Gruppe Leonhelp zusammengeschlossen und helfen den Flüchtlingen auch außerhalb des Sprachcafés. Unterrichtet wird natürlich nicht nur Deutsch, auch Englisch, Rechnen, Österreich-Kunde und Kultur. Geholfen wird in allen Alltagsfragen: Behördenverkehr, Arztbesuche, Korrespondenzen, Übersiedlung, Wohnungs- und Arbeitssuche. Ausflüge sowie Besichtigungen werden organisiert.

Ebenso werden Feste – wie etwa Weihnachten – gemeinsam gefeiert. „Seit 2016 sind über 200 Asylwerber und Asylberechtigte durch unsere Hände gegangen“, berichtet Dorli Reindl. Sie betrachtet es als größtes Kompliment, dass noch keiner der Betreuten straffällig wurde. Der ständige Kontakt zu den Flüchtlingen und das zu ihnen aufgebaute Vertrauen sind wohl dafür verantwortlich.

Kunstwerke präsentiert

Zuletzt wurde mit 10 Frauen aus dem Sprachcafé ein Malseminar, geleitet von Maltherapeut Mathias Möderl, veranstaltet. Ziel war es, die schlimmen Erlebnisse, Ängste und Hoffnungen der Flüchtlinge zum Ausdruck zu bringen und zu verarbeiten. Diese Bilder wurden beim Jubiläum präsentiert und gemeinsam besprochen. Unter Anwesenheit der Bürgermeisterin und zahlreicher Ehrengäste war die Veranstaltung eine große Wertschätzung für die Flüchtlinge.


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