Neuer Plan für Westbahn-Einhausung präsentiert
Leonding. In einer Sondersitzung des Gemeinderats präsentierte Bürgermeister Walter Brunner am Dienstagabend die vorgeschlagene Konsensplanung zwischen Stadt Leonding und ÖBB für die Tieferlegung und Einhausung der viergleisigen Westbahntrasse durch Leonding.

2017 wird für die Tieferlegung und Einhausung zum Entscheidungsjahr. Die Stadt Leonding hat den Schweizer Fachexperten für Bahntechnik Gerhard Abgottspon und die Städtebauexperten Christian Mayer und Franz Seidl aus Salzburg beauftragt, eine Konsensplanung zwischen Stadt Leonding und den ÖBB, unter der Projektleitung von Franz Hujber, zu konzipieren. Diese sieht die Tieferlegung und Einhausung der Trasse auf einer Strecke von rund 1,4 Kilo-metern vor. Darauf sollen fünf Hektar Freizeitflächen und Grünbrücken entstehen, auch der vielfach gewünschte Radweg nach Linz könnte hier realisiert werden.
75 Millionen Euro weniger Kosten
Die Mehrkosten wurden mit 90 Millionen Euro berechnet, das sind rund 75 Millionen Euro weniger als bei einer früher vorgestellten Variante. Diese Kostensenkung wurde durch Verkürzung der Tunnelröhren, Veränderung der Höhenlage und Verringerung des Tunnelquer-schnitts erreicht. Die Mehrkosten müssen von Bund, Land und Stadt Leonding gemeinsam getragen werden. Die berechneten Projektkosten liegen nun in einer greifbaren Dimension und erscheinen für alle Beteiligten realisier- bzw. finanzierbar.
Gemeinderat entscheidet Ende Jänner
Ein Grundsatzbeschluss über den Finanzierungsteil der Stadt über rund ein Drittel soll am Donnerstag im Stadtrat und am 31. Januar im Gemeinderat beschlossen werden sowie auch ein Grundsatzbeschluss der Umsetzung der präsentierten Planung. Bürgermeister Walter Brunner ist zuversichtlich: „Von den ÖBB wurde uns zugesichert, das gemeinsame Projekt einzureichen, sobald die Finanzierung der Mehrkosten für die Untertunnelung und Tieferlegunggesichert ist“.


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