Drei Einsätze der FF Leonstein an fast der gleichen Stelle
LEONSTEIN. Die Freiwillige Feuerwehr Leonstein wurde zu einem Ölaustritt in den Plangraben alarmiert. Kurz nach der Alarmierung rückte das Kommandofahrzeug zur Unfallstelle aus und stellte dort angekommen fest, dass es sich nicht nur um eine Ölspur handelte.

Insgesamt konnten drei Unfallstellen vorgefunden werden.
Ein Motorradlenker verlor in einer Linkskurve die Herrschaft über sein Fahrzeug und prallte gegen eine Leitschiene. Der Lenker wurde in weiterer Folge über eine steile Böschung geschleudert, wo er sich in einem Geländer verfing. Beim Eintreffen am Einsatzort wurde ein völlig demoliertes Motorrad vorgefunden, woraus eine größere Menge an Betriebsmittel ausfloss. Die verletzte Person wurde nach der Erstversorgung durch den Notarzt gemeinsam mit der Bergrettung aus dem Straßengraben gerettet und dem Team des Christophorus Notarzthubschraubers übergeben. Die Feuerwehr band das ausgeflossene Betriebsmittel und säuberte die Straße.
Zweiter Unfall durch Rückstau
Aufgrund des Rückstaus des oben genannten Unfalls kollidierte ein weiterer Motorradlenker mit einen stehenden PKW und wurde gegen eine Betonwand geschleudert. Die verletzte Person wurde erstversorgt und ins Krankenhaus eingeliefert. Auch hier reinigte die Feuerwehr die Straße.
Dritter Einsatz der FF Leonstein
Unweit dieser beiden Unfälle hatte noch ein PKW eine Panne. In Straßennähe wechselte er seinen Reifen wobei er sich die Finger im Reifen einklemmte. Sofort machte sich die Besatzung des Rüst-Lösch Fahrzeuges der FF Leonstein auf den Weg zu diesem Unglücksort. Beim Eintreffen konnte sich die Person bereits selbst aus der misslichen Lage befreien und wurde auch mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Die Einsatzmannschaft der Feuerwehr half noch beim Reifenwechsel, bevor es wieder zur ersten Unglücksstelle ging.
Nach anfänglicher Alarmierung zu einer Ölspur galt es somit drei verschiedene Einsatzszenarien nach ihrer jeweiligen Priorität abzuarbeiten. Dies gelang durch perfekte Zusammenarbeit mit den Beamten der Polizei, dem Roten Kreuz, bzw. Notarzt und der Bergrettung. Die FF Leonstein bedankt sich dafür herzlich.


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