Werke von Anton Kitzmüller noch bis 5. Juli im Stift Sankt Florian zu sehen
SANKT FLORIAN. Anlässlich seines 60. Geburtstages präsentiert Anton Kitzmüller im Augustiner-Chorherrenstift Sankt Florian eine Ausstellung mit ausgewählten Werken seines aktuellen Schaffens. Die Schau entstand in Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde St. Florian und ist noch bis Sonntag, 5. Juli, zu sehen.

Gezeigt werden mehrere großformatige Arbeiten sowie ein neues Werk mit Blick auf St. Florian.
In seinen aktuellen Bildern verbindet Anton Kitzmüller die Innenwelt mit der Außenwelt und vereint eine vielschichtige Malweise mit einem betonten Farbauftrag. Charakteristisch für sein Schaffen sind differenzierte Lichtmodulationen, die sanfte Übergänge zwischen Realität und Vision entstehen lassen. Diese finden sich insbesondere in seinen Interieurs, Seestücken und Landschaftsdarstellungen wieder.
Enge künstlerische Beziehung des Malers zu St. Florian
Parallel dazu dokumentiert die Ausstellung die enge künstlerische Beziehung des Malers zu St. Florian, wo er seit 60 Jahren lebt und arbeitet. Einen Schwerpunkt bilden die zahlreichen Darstellungen der Allee nach Ölkam. Darüber hinaus sind frühe Radierungen des Stiftes St. Florian zu sehen. Auch Themen wie Anton Bruckner oder die „Venus von Ölkam“ fanden Eingang in sein Werk. Präsentiert wird zudem das Porträt des Florianer Ehrenbürgers und ehemaligen Bürgermeisters Robert Zeitlinger.
Zum Künstler
Anton Kitzmüller wurde 1966 in Linz geboren. Nach seinem Studium an der Kunstuniversität Linz wechselte er 1986 an die Universität für angewandte Kunst Wien in die Meisterklasse für Malerei von Wolfgang Hutter. Seit seinem Diplom arbeitet er als freischaffender Maler in St. Florian.
In den 2000er-Jahren wurden seine Werke von mehreren Galerien vertreten und in verschiedenen Ländern Europas ausgestellt.
Arbeiten des Künstlers befinden sich unter anderem in der Sammlung Rudolf Leopold in Wien sowie in der Sammlung Leonie von Rüxleben in Lübeck. Über seine Ausstellungen erschienen zahlreiche Berichte in Tageszeitungen und Kunstmagazinen. Zudem entstand im Auftrag der Kölner Edition Beckmann ein umfangreiches Filmporträt über den Künstler.


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