Anton Bruckner Centrum hat mit Georg Wiesinger einen neuen Leiter
ANSFELDEN. Der gebürtige Hausruckviertler, der in Peuerbach aufgewachsen ist, hat nach Matura und Gardemusik in Wien an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz und am Royal Collage of Music Manchester studiert. Mit 1. August hat er die Agenden von Wolfgang Pfeiffer übernommen.

Der neue ABC-Leiter hat an der Language International School Auhof in Linz drei Jahre lang Musik unterrichtet und kann auf umfangreiche Erfahrungen im Kulturbereich im Brucknerhaus Linz als Mitarbeiter im künstlerischen Betriebsbüro zurückblicken.
Nach seiner Tätigkeit als kaufmännischer Geschäftsführer der Philharmonie Salzburg und Kinderfestspiele Salzburg arbeitete Georg Wiesinger bei den St. Florianer Sängerknaben. Nunmehr ist er als ehemaliger Studierender der Anton Bruckner Privatuni Linz und Mitarbeiter des Brucknerhauses in der Brucknerstadt angekommen und freut sich sehr auf seine neue Aufgabe.
„Ich danke Wolfgang für seine langjährige Arbeit und wünsche Ihm alles Gute für seinen zukünftigen Weg. Die Coronakrise ist eine enorme Herausforderung für uns. Hygienevorschriften und Abstandsregeln sind im Veranstaltungsbereich einzuhalten. Die Sitzplatzvariante im Schachbrettmuster mit einer reduzierten anzahl von Stühlen kommt einem kulturellen Gemeinschaftserlebnis wenig entgegen. Möglicherweise können wir im ABC auf eine andere Variante der Bestuhlung zurückgreifen. Derzeit prüfen wir eine Bestuhlung bei Tisch a la Kaffeehaus und hoffen dadurch Gemeinschaft und Gemütlichkeit trotz Krisenmodus anbieten zu können“, so der neuer Leiter.
Verschiedene Projektideen- wie etwa die Neuauflage des Brucknerweins- sowie andere kulturelle Konzepte sind im Gespräch und werden in den nächsten Monaten auf ihre Machbarkeit geprüft, weiterentwickelt bzw. konkretisiert. Erste Neuerung ist die Einführung eines modernen Ticketsystems, über welches ab Herbst noch einfacher und kundenfreundlicher Eintrittskarten für Veranstaltungen gekauft werden können.
„Für das Anton Bruckner Centrum wünsche ich mir nach der Coronazeit einen Neustart mit neuen inhaltlichen Schwerpunkten. Vom Stammpublikum über die Jahre liebgewonnene Veranstaltungsformate sollen ebenso Platz finden wie innovative Angebote und Neues aus dem Sektor Kunst und Kultur“, so Georg Wiesinger.


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