25-jähriger Allhaminger stellt sich der Bewertung von Sterneköchen
ALLHAMING/HAMBURG. Der 25-jährige technische Angestellte Stefan Binder kocht für sein Leben gerne – besonders Hausmannskost. In der „Küchenschlacht“ wird er seine Kochkünste unter Zeitdruck unter Beweis stellen müssen. Wie es ihm dabei ergangen ist, erfährt man in der Ausstrahlung der Sendung kommende Woche.

Stefan Binder, ambitionierter Hobbykoch aus Allhaming, hat sich Anfang des Jahres ohne große Erwartungen und auf gut Glück bei der Küchenschlacht beworben. Etwas überrascht, aber voller Freude erhielt er nur wenige Tage später einen Telefonanruf aus Hamburg, wo die Sendung produziert wird.
„Die fanden meine Bewerbung – also Fragebogen und Rezepte – sowie die Bilder auf Instagram zu meiner Person interessant“, so der damals positiv überraschte Stefan Binder. Kurz darauf wurden ihm schon weitere Infos zur Sendung und die Termine der nächsten geplanten Aufzeichnungen zugeschickt. Die Aufregung stieg.
Corona-Verzögerung
Die Vorfreude auf den baldigen Fernsehauftritt wurde jedoch zunächst aufgrund der Pandemie auf eine harte Probe gestellt. Anfang Juni kam dann aber der nächste Anruf mit den Terminen für die Aufzeichnungen im Juli und August. Nachdem Stefan beide Termine bestätigte, startete das Abenteuer für ihn so richtig los: „Vier Wochen vor dem tatsächlichen Auftritt wurde ich informiert, dass ich nun fix in einer Küchenschlacht-Woche eingeplant wurde, dann ging es an das Rezepte sammeln.“
Diese mussten mit der Redaktion erst abgestimmt werden, damit es zu einer Vielfalt von Gerichten, aber keinen Überschneidungen kommt. „Den größten Aufwand hatte ich mit den Rezepten, denn hier musste ich alle Zutaten ganz genau auflisten und definieren. Alles musste exakt angegeben werden, denn diese Zutaten bekommt man vor Ort im Küchenschlacht-Studio“, so Binder.
Mit Leibgericht überzeugen
Mitte Juli war es dann so weit, die Aufzeichnung stand in Hamburg auf dem Programm. „Ich bin schon einen Tag vor der Aufzeichnung nach Hamburg angereist, war unglaublich nervös und hatte doch etwas Angst, was mich erwarten wird“, so der Oberösterreicher, der die hochkarätige Jury – er wurde am ersten Tag von Christoph Rüffer bewertet – mit seinem Leibgericht Cordon Bleu zu überzeugen versuchte. Nach der Maske und einem letzten Check im Studio, ob auch alle Zutaten vorhanden sind, hörte er dann schon die magischen Worte „An die Töpfe, fertig, los“.
„Eine Küchenschlacht-Folge wird an einem Stück durchgedreht, es gibt weder mehrere Anläufe noch eine Wiederholung, wenn etwas schief läuft“, so Stefan Binder. Wie es dem Allhaminger dabei erging, ist am Montag, 31. August, um 14.15 Uhr im ZDF zu sehen.


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