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LEONDING. Seit April wird in der Sporthalle Leonding die Corona-Schutzimpfung angeboten. Seither stehen zahlreiche Rot-Kreuz- Mitarbeiter und Freiwillige im Einsatz, um den großen organisatorischen Aufwand zu bewältigen. Und das mit großem Erfolg, wie Daniel Happacher, Verantwortlicher des Roten Kreuzes für die Impfstraße, bestätigt.

Die Impfstraße in Leonding erfreut sich immer noch großen Zuspruchs. (Foto: RK Linz-Land)
  1 / 4   Die Impfstraße in Leonding erfreut sich immer noch großen Zuspruchs. (Foto: RK Linz-Land)

In der Sporthalle Leonding angekommen, wird man freundlich von Mitarbeitern des Roten Kreuzes in Empfang genommen. Um die Organisation möglichst zügig zu gestalten und längeren Wartezeiten vorzubeugen, wird gefragt, ob ein Termin gebucht wurde. Bei Problemen ist man vor Ort natürlich auch bei der Anmeldung behilflich. Sind alle notwendigen Formulare ausgefüllt, geht es zügig weiter zum Check-in, wo einem nach Registrierung eine der acht verfügbaren Impfstraßen zugeteilt wird.

Organisatorischer Aufwand

Dass der Ablauf so reibungslos funktioniert, liegt an der guten Planung und der Zusammenarbeit mit der Stadt Leonding sowie dem Land OÖ. „Der Aufbau war schon da, weil wir vorher die Teststraße schon am gleichen Standort hatten. Wir haben nur noch etwas umstrukturieren müssen“, so Daniel Happacher im Gespräch mit Tips. Es mussten nur kleine Veränderungen durchgeführt werden. „Aber alles nur, um schneller zu werden und mehr Impfungen durchbringen zu können“, so der Verantwortliche des Roten Kreuzes für die Impfstraße.

Auch personell ist die Organisation natürlich eine Herausforderung. Hierbei haben die geschlossenen Universitäten dem Betreiber in die Karten gespielt: „Viele Studenten sind bei uns Rettungssanitäter und waren für 20 Stunden bei uns tätig oder helfen immer noch aus.“ Aufgrund des großen Bedarfs an helfenden Händen für die Administration gab es zudem noch einen positiven Effekt. „Es gibt jetzt einen Rettungssanitäter-Kurs mit Leuten, die bei uns in der Corona-Zeit mitgearbeitet haben. Das ist schön zu sehen, wir sind da eine große Gemeinschaft geworden“, so Happacher.

Koordination funktioniert

Hörte man immer wieder von übrig gebliebenen Impfdosen, war das in Leonding nicht der Fall. „Was wir geliefert bekommen haben, ist zur Gänze alles verbraucht worden“, lobt Daniel Happacher die Koordination des Landes. Die Verantwortlichen haben immer genau gewusst, wann die Impfstoffe kommen, daher musste auch nichts verworfen werden.

Bestens medizinisch versorgt

Nach der Impfung wird empfohlen, eine Viertelstunde vor Ort zu warten. Sollte es zu einer Impfreaktion kommen, ist man jedoch in den besten Händen. Bei Auftreten eines Ausschlags oder Unwohlseins nach der Impfung steht aber jederzeit der Notarzt bereit. Solche Einsätze gab es zwar auch schon, sie waren seit April aber nur etwa zehnmal der Fall. „Das waren immer nur Vorsichtsmaßnahmen. Es gab bei uns keine schwerwiegenden Reaktionen, dass jemand intensivmedizinisch betreut hätte werden müssen“, gibt Daniel Happacher Entwarnung.

Im Gegenteil, zieht er ein sehr positives Resümee: „Es gab immer wieder sehr schöne Erlebnisse. Gerade im Sommer freuen sich die Mitarbeiter – die mit viel Eifer und Ehrgeiz dabei sind – schon, wenn einem extra nach der Impfung aus Dankbarkeit ein Eis oder ein Kuchen vorbeigebracht wird.“


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