Für Engerl gibt es kein Home Office
LEONDING. Als Weihnachtsengerl ist man sozusagen „systemrelevant“. Das Engerl Paula schaut zumindest in Leonding ob alles für Weihnachten vorbereitet ist.

Angefangen vom Adventkalender am Kreisverkehr, der heuer „Kreisverkehr der Lichter“ genannt und mit lauter Laternen gestaltet wurde. Auch das Weihnachtsplatzerl mit großem Adventkranz und Krippe lud zum „Anflug“ ein! Denn auch bei den Bewohnern der Krippe muss, nachdem rechten gesehen werden und irgendwer muss ja die zweite Kerze am Adventkranz entfachen.
Und siehe da steht sogar noch ein „zweites“ Engerl im Reisigkleid, Flügelvergleich ist bei Engeln unumgänglich. An den Rathausfenstern ist auch ein Adventkalnder mit Fotos angebracht, wo jeden Tag ein neues „geöffnet“ wird. Sogar ein „Holz-Christkind“ fliegt von Ortschaft zu Ortschaft um den Spaziergängern den Advent zu versüßen und sie im Lockdown, (mit Abstand) ein wenig in Weihnachtsstimmung bringen soll.
Vor dem Postkasten der magischen Wünsche hat das Engerl aber länger Halt gemacht, was für einen Wunsch hat sich wohl das Engerl ausgedacht. Ein Wunsch erfüllt mit Sehnsucht nach der alten Zeit, denn auch wenn sich Nikolaus und Christkind machen schon bereit. Diese Wunscherfüllung man nicht kaufen kann, das Engerl sagt: „Ach wie wünsch ich mir das alles ist wie früher, vor Corona.... ob das vielleicht geht wieder irgendwann?“


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