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ANSFELDEN. Die Betriebsseelsorge Linz-Land feierte vergangene Woche ihr 50-jähriges Bestehen im Treffpunkt mensch & arbeit Nettingsdorf.

  1 / 2   Leiter des TMA Nettingsdorf Fritz Käferböck-Stelzer begrüßte die Gäste zur Feier. (Foto: Gregor Kraftschik)

„Ich schätze die Betriebsseelsorge, weil hier der Mensch im Vordergrund steht. Es ist immer wer erreichbar, hört auf jeden Fall zu und ein Lächeln gibt’s immer noch obendrauf. Der Treffpunkt ist ein Ort der Begegnung für alle Menschen“, so eine Betriebsrätin über die Unterstützung der Betriebsseelsorge. „Mit dem Treffpunkt mensch & arbeit verbindet mich ein langjähriger gemeinsamer Weg seit Anfang der 90er-Jahre. Unsere Gemeinsamkeiten damals waren und sind noch immer das Engagement gegen Ungerechtigkeit, Rassismus und Unterdrückung dementsprechende Veranstaltungen und Projekte begleiteten uns seither. Aber auch das Zusammensein und das Gemeinsame kam nie zu kurz: wir kochten und feierten dort gemeinsam, sangen und musizierten, gartelten und führten anregende Gespräche“, beschreibt ein langjähriger Weggefährte ebenfalls seine Erfahrungen.

Gemeinsam soll an der Vision eines guten Lebens und Arbeitens für alle festgehalten werden, zusammen mit den Arbeitnehmern, Lehrlingen, arbeitslosen Menschen und gerade auch mit den Betriebsräten der Region – das wird auch in Zukunft Anliegen und Schwerpunkt des Treffpunktes mensch & arbeit Nettingsdorf bleiben.

Das große Feiern geht im Herbst bei der „Singwerkstatt - wir erheben unsere Stimmen seit 50 Jahren“ weiter. Am Freitag, 23. September kann von 19 bis 21 Uhr gemeinsam gesungen werden von Austropop- bis Arbeiterlieder quer durch fünf Jahrzehnte, passend zum 50-jährigen Geburtstag.


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