Katholische Studentenverbindung Hilaria: Ein Jahrzehnt der Integration in Enns
ENNS. Seit 2015 besteht die Katholisch-Österreichische Studentenverbindung Hilaria in Enns. Was als Initiative engagierter Coleurstudenten begann, hat sich innerhalb eines Jahrzehnts zu einer festen Größe im Stadtleben entwickelt.

Die Verbindung beruft sich auf vier Prinzipien: lebenslange Freundschaft, Leistungsbereitschaft und Weiterbildung, Verantwortung gegenüber Österreich und der demokratischen Ordnung sowie das Bekenntnis zum christlichen Glauben. Mehr als 80 Neuaufnahmen in zehn Jahren und mittlerweile knapp 180 Mitglieder zeigen das anhaltende Interesse. Hilaria zählt damit zu den größten Verbindungen im Mittelschüler-Kartell-Verband (MKV), dem Dachverband katholischer österreichischer Studentenverbindungen.
Präsenz im Stadtleben
Auch im öffentlichen Leben ist die Verbindung präsent. Bei kirchlichen Festen wie der Fronleichnamsprozession treten die Mitglieder mit weinroten Mützen und grün-rot-goldenem Band auf. Einen eigenen Rorate-Gottesdienst in der Adventzeit gestaltet Hilaria ebenso wie seit dem Vorjahr einen Stand am Ennser Adventmarkt, wo mit „Krambambuli“ das Gespräch mit Besucherinnen und Besuchern gesucht wurde.
Neue „Bude“ als Meilenstein
Ein wichtiger Schritt war zuletzt der Bezug eines neuen Verbindungshauses in der Bräuergasse 10. Auf rund 200 Quadratmetern – verteilt auf zwei Stockwerke – bietet die „Bude“ nun Raum für Veranstaltungen, Vorträge, gemeinsames Lernen und geselliges Beisammensein. Barbereich, Billard- und Dartzimmer sowie ein eigener Innenhof sollen vor allem der Jugendarbeit dienen.
Zehn Jahre nach der Gründung sieht sich die Hilaria damit organisatorisch gefestigt und im Ennser Vereinsleben angekommen – mit klarer Wertebasis und weiter wachsender Mitgliederzahl.


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