Trauner Ägyptologin Irene Forstner-Müller erhält Auszeichnung als „Österreicherin des Jahres 2025“
TRAUN. Die gebürtige Traunerin und Ägyptologin Irene Forstner-Müller erhielt die Auszeichnung „Österreicherin des Jahres 2025“ in der Kategorie „Erfolg International“ von „Die Presse“. Die Ehrung würdigt ihre wissenschaftliche Arbeit und ihre Forschungsleistung in Ägypten.

Irene Forstner-Müller leitet die Außenstelle Kairo des Österreichischen Archäologischen Instituts der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und lebt seit 2002 in Kairo. Dort erforscht sie mit ihrem Team bedeutende archäologische Stätten und analysiert, wie die Menschen lebten, Städte organisierten und miteinander verbunden waren. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen dabei nicht spektakuläre Goldfunde, Pyramiden, Mumien oder prunkvolle Masken. Vielmehr stehen wissenschaftliche Erkenntnisse über das Alltagsleben, die Stadtstrukturen und kulturelle Vernetzungen zwischen den Orten im Vordergrund.
Bedeutende Entdeckungen und Forschungsprojekte
Zu ihren spannendsten Forschungsprojekten zählen Ausgrabungen von Kom Ombo sowie die Entdeckung eines alten Palastes in Tell el-Dab’a. Diese Arbeiten liefern wichtige Beiträge zum Verständnis der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen und erweitern das Wissen weit über bekannte Symbolfiguren hinaus.
Trotz ihrer internationalen Tätigkeit bleibt die Verbindung zu ihrer Heimatstadt Traun stark. Bei einem Besuch ihrer Familie nahm sich Irene Forstner-Müller auch für das Stadtmarketing Traun Zeit und gewährte persönliche Einblicke in ihren außergewöhnlichen Berufsweg und ihre Forschungsarbeit.


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