Enns stärkt Katastrophenschutz mit neuem Feuerwehrhaus
ENNS. Nach rund zehn Jahren Planung und Vorbereitung ist das neue Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Enns eröffnet worden. Im Gebäude ist auch ein Katastrophenschutzlager untergebracht. Damit erhält die Feuerwehr neue Räumlichkeiten für Einsätze in Enns und der Region.

Der Neubau soll auf die aktuellen und künftigen Aufgaben der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes ausgerichtet sein. Zur Verfügung stehen Räume für Mannschaft und Einsatzorganisation sowie Flächen für Fahrzeuge und Ausrüstung. Das integrierte Katastrophenschutzlager ist ein wesentlicher Teil des Gebäudes.
Neue Basis für Einsätze
Die Feuerwehr rückt unter anderem zu Bränden, Unfällen, Hochwasser und Unwettern aus. Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) bezeichnete den Neubau als „Investition in die Sicherheit und vor allem in jene Menschen, die bereit sind, Tag und Nacht für andere da zu sein“.
Mit der Eröffnung endet ein rund zehnjähriger Planungs- und Umsetzungsprozess. Das Haus soll der Freiwilligen Feuerwehr Enns langfristig als Einsatzbasis dienen und zugleich den Katastrophenschutz in der Region stärken.
Freiwillige leisten Millionen Stunden
Rund 95.000 Mitglieder engagieren sich laut Land Oberösterreich in den oberösterreichischen Feuerwehren. Sie leisten jährlich mehr als sieben Millionen Stunden für die Sicherheit der Bevölkerung. Der Großteil dieser Arbeit erfolgt ehrenamtlich.
„Oberösterreich kann sich auf seine Feuerwehren verlassen. Dieses freiwillige Engagement ist keine Selbstverständlichkeit“, sagte Stelzer. Daher müsse die öffentliche Hand jene Rahmenbedingungen bereitstellen, die für Einsätze notwendig seien.
Landesrat Martin Winkler (SPÖ) verwies auf die Bedeutung des freiwilligen Engagements. „Hinter jedem Feuerwehreinsatz stehen Menschen, die Verantwortung übernehmen, füreinander einstehen und in schwierigen Situationen rasch und entschlossen Hilfe leisten“, sagte er.








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