Leonhardisonntag in Pucking mit Tiersegnung und Falknern
SANKT LEONHARD/PUCKING. Glaube und Brauchtum stehen am Sonntag, 8. November, beim Leonhardisonntag in Sankt Leonhard im Mittelpunkt. Der Kulturverein Sankt Leonhard lädt zu einem Programm mit Messe, Pferde- und Tiersegnung, kulinarischem Frühschoppen sowie Kunst und Handwerk ein. Heuer zeigen auch Falkner einen Steinadler, mehrere Falken und Habichte bei der Jagd. Der Reinerlös kommt der Erhaltung der Wallfahrtskirche zugute.

Der Leonhardisonntag erinnert an den heiligen Leonhard, der als Patron für das Vieh, für Gefangene, Kranke und alle Bauernanliegen verehrt wird. Die Entstehung der Wallfahrtskirche St. Leonhard ist eng mit seiner Verehrung verbunden. In der Vergangenheit führten zahlreiche Wallfahrten nach St. Leonhard. Auch Leonhardiritte hatten eine langjährige Tradition.
Messe und traditionelle Tiersegnung
Die heilige Messe gestalten der Kirchenchor und die Bauernschaft. Um 11 Uhr findet die traditionelle Pferde- und Tiersegnung statt. Anschließend folgt ein kulinarischer Frühschoppen mit Köstlichkeiten aus dem Sipbachtal.
Für die Verpflegung sorgen die Puckinger Direktvermarkter, die Goldhaubenfrauen und der Kulturverein St. Leonhard. Ausgeschenkt wird auch „Leonhardizwickl“. Kunst und Handwerk ergänzen das Programm.
Falkner und Kutschenfahrten
Die Falkner zeigen heuer einen Steinadler sowie mehrere Falken und Habichte bei der Jagd. Für Kinder werden Kutschenfahrten mit kleinen Pferden angeboten.
Mit dem Reinerlös unterstützt der Kulturverein wie in den vergangenen Jahren die Erhaltung der Wallfahrtskirche St. Leonhard.
Verehrung mit langer Geschichte
Der heilige Leonhard lebte im sechsten Jahrhundert am Hof des fränkischen Königs und gilt als Gründer des Klosters Noblac bei Limoges. Seine Verehrung prägt die Geschichte der Wallfahrtskirche und bildet den Hintergrund für den Leonhardisonntag in Pucking.








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