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NEUHOFEN. Am 9. Juni wird in Österreich der Vatertag gefeiert – ein Tag, der auch die besondere Verbindung zwischen Vater und Sohn in den Vordergrund rückt. In der Rot-Kreuz Ortsstelle Neuhofen zeigt ein Vater-Sohn-Gespann, wie gemeinsames Engagement das Leben vieler Menschen bereichern kann.

Sohn Andreas und Vater Alfons mit Rettungswagen vor der Ortsstelle Neuhofen. (Foto: OÖRK/Ortsstelle Neuhofen)

Alfons engagiert sich seit 44 Jahren ehrenamtlich beim Roten Kreuz. In der Ortsstelle Neuhofen im Bezirk Linz-Land ist er sowohl im Rettungsdienst als auch im Strahlenschutzteam aktiv. Der 63-Jährige erinnert sich noch gut an den ersten Rettungswagen der Ortsstelle, der 1978 angeschafft wurde. Zwei Jahre später begann Alfons seine freiwillige Tätigkeit. Seine Begeisterung für das Rote Kreuz hat auch seinen Sohn Andreas angesteckt. Seit sieben Jahren ist der 25-Jährige ebenfalls in der Ortsstelle Neuhofen im Einsatz und inzwischen Gruppenkommandant im Rettungsdienst.

„Zu Beginn war es mein Vater Alfons, der mich inspiriert hat. Es war für mich selbstverständlich, ebenfalls einen Beitrag für die Bevölkerung zu leisten. Wir haben uns gegenseitig motiviert und unterstützt. Es ist schön, gemeinsam an dieser wichtigen Aufgabe teilzuhaben“, beschreibt Andreas seine Motivation. Die enge Beziehung zwischen Vater und Sohn zeigt sich auch im Einsatz: „Wenn es im Einsatzfall drauf ankommt, können wir uns blind aufeinander verlassen. Wir wissen einfach, was der andere tun würde, und jeder Handgriff sitzt. Das ist eine ganz besondere Verbindung zwischen uns.“

Zahlreiche Einsatzmöglichkeiten

Diese gelebte Hilfsbereitschaft ist Teil der breiten Palette an Leistungen, die das Oberösterreichische Rote Kreuz sicherstellt. Von der Förderung der Lebenskompetenzen junger Menschen im Jugendrotkreuz über die Bekämpfung von Einsamkeit und Armut durch freiwillige soziale Dienste bis hin zum Blutspendedienst und der Krisenintervention – das Rote Kreuz ist ein verlässlicher Partner in vielen Lebensbereichen.

„Wir sind da. Unsere überwiegend freiwilligen Mitarbeiter übernehmen Verantwortung und machen das Rote Kreuz zu einem Anker der Menschlichkeit. Sie fördern die Kraft der Gemeinschaft und ermöglichen notwendige Leistungen, die es sonst nicht gäbe“, betont Paul Reinthaler, Bezirksgeschäftsleiter Linz-Stadt/Land.

Am Vatertag erinnert das Beispiel von Alfons und Andreas daran, wie wertvoll und inspirierend gemeinsames Engagement sein kann – für die Helfer selbst und für alle, die auf ihre Unterstützung angewiesen sind.


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