ÖBB: Nächtliche Schleifarbeiten zwischen Linz und Leonding können laut werden
LINZ/LEONDING. Der Schienenschleifzug „SPENO“ ist von 10. bis 12. Juni auf der Weststrecke zwischen Linz Hauptbahnhof und Jetzing in der Gemeinde Leonding unterwegs. Dabei verleiht der Schleifzug den Schienen ein neues Profil: Unebenheiten werden bereinigt, was den Lärmpegel entlang der Bahnstrecken reduziert. Die Arbeiten werden in der Nacht durchgeführt und können zu Lärm führen.

Die Arbeiten finden aufgrund des dichten Bahnverkehres und um den Zugverkehr im Sinne der Reisenden so wenig wie möglich zu beeinflussen, auch in der Nacht statt. Die ÖBB sind bemüht, Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, ersuchen aber um Verständnis, dass Lärmentwicklungen nicht gänzlich vermieden werden können, wie die ÖBB in einer Presseauskunft bekannt geben.
Die Fräsarbeiten können vereinzelt Funken verursachen, die routinemäßig dazugehören. Für die Sicherheit gegen Böschungsbrände ist der Schienenschleifzug mit einer Löscheinrichtung ausgerüstet.
Ideales Profil für Schienen und Weichen
Auf der Schienenoberfläche bilden sich durch das Befahren von Zügen kleine Schlupfwellen oder Verdrückungen des Schienenkopfes. Diese feinen Unebenheiten sind eine Lärmquelle, die zudem Fahrzeuge und Schienenoberbau durch Vibration belasten.
Durch die 24 Schleifmotoren, die sich an Bord des 2500 PS starken, 70 Meter langen Schienenschleifzuges befinden, erhalten Schienen und Weichen wieder ihr ideales Profil. Es werden rund 0,3 - 1 Millimeter abgeschliffen. Die Streckenabschnitte werden zuvor mit einem Messzug ausgesucht. Dieses High-Tech Gerät zeigt an, wo der Schleifzug zum Einsatz kommen soll.
Durch die Schleifarbeiten wird der Lärmpegel entlang der Bahnstrecken reduziert. Zudem werden die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer der Schienen deutlich verlängert.


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