Baustart für Stadtteilzentrum St. Dionysen erfolgt
TRAUN. Mit dem Spatenstich am Freitag, 13. November, sind die wichtigsten Weichen für den Bau des neuen Gesundheits- und Stadtteilzentrums (STZ) gestellt: Die Baumeisterarbeiten, die Örtliche Bauaufsicht sowie die Technische Gebäudeausrüstung und Baustellenkoordination wurden an Firmen aus Oberösterreich vergeben.

Insgesamt rund 25 Millionen Euro investiert Immobilienentwickler Avoris in den Neubau am 19.000 Quadratmeter großen Areal. Rund 15 Millionen davon fließen in Bauaufträge – der Großteil an Firmen aus der Region. Das aus drei Gebäudekomplexen bestehende STZ ist zur Gänze barrierefrei und bietet eine Gesamtnutzfläche von ca. 8.700 Quadratmeter.
Auch die überwiegende Mehrzahl der Einzelgewerke ist regional vergeben worden, manche Ausschreibungen laufen noch. Noch heuer wird am ersten von insgesamt vier Baufeldern bereits das Fundament errichtet. Fertig gestellt ist das STZ nach 12-monatiger Bauzeit voraussichtlich Ende 2021.
Neben zwei Nahversorgern sind nun auch der Fahrschulverbund Easy Drivers sowei ein Blumenladen bereits fix eingemietet. Gespräche mit einem Friseursalon und einem Gastronomen stehen kurz vor Abschluss.
Zukünftiger Name bekanntgegeben
Auch das Ergebnis der Abstimmung der Bevölkerung in St. Dionysen über den Namen des STZ liegt vor. Über 400 Stimmen wurden abgegeben, Bürgermeister Rudolf Scharinger blieb es vorbehalten den neuen Namen anlässlich des Spatenstichs bekannt zu geben: Dieser lautet: „Weidfeld – das Zentrum in St. Dionysen“.
„Die unerwartet hohe Beteiligung an der Abstimmung über den Namen zeigt, dass sich die Traunerinnen und Trauner schon jetzt in hohem Maße mit 'ihrem' Stadtteilzentrum identifizieren“, freute sich Bürgermeister Scharinger über 435 abgegebene Stimmen für die drei Namensvorschläge.
Davon entfielen mehr als 40 Prozent auf „Weidfeld“. Immerhin 30 Traunerinnen und Trauner machten sich auf den Weg, um ihren Stimmzettel im Büro des Stadtmarketings abzugeben, die restlichen Stimmen gingen online ein. Die nunmehr namensgebende Weidfeldstraße verbindet St. Dionysen mit den anderen Trauner Stadteilen.
„Weil auch unser STZ an dieser lokalen Verkehrsader liegt, unterstreicht der Name „Weidfeld“ dessen Funktion als Ort für Nahversorgung und Begegnung zusätzlich“, erklärt Avoris-Gründer und Geschäftsführer Dominik Peherstorfer.


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15.05.2021 14:10
Für die Wirtschaft ist das zwar gut, jedoch nicht für die Menschen die dort unmittelbar wohnen, wieder mal ist ein Feld verkauft worden, dort war es immer so ruhig und idyllisch , nun ist es vorbei damit, Krach, ständiger Verkehr, Menschenansammlungen.
12.05.2021 14:45
Nicht gut
Ich persönlich finde das nicht gut, den ganzen Tag hat man den Lärm von der Baustelle. Wenn alles fertig gestellt ist kommt noch der Verkehr hinzu und der ganze Lärm, das ist doch frustrierend. Sowas in einer Siedlung zu machen finde ich persönlich echt schlimm und unzumutbar.