Süßes vom „Schaumrollen Edi“ gibt‘s jetzt auch aus dem Automaten

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Michaela Primessnig Michaela Primessnig, Tips Redaktion, 01.12.2020 10:46 Uhr

PUCKING. Immer mehr Unternehmer, deren Geschäfte fast still stehen, nutzen die schwierige Zeit, um lang gehegte Pläne zu realisieren. So auch Familie Gruber. Seit 1. Dezember bietet der „Schaumrollen Edi“ nun seine Süßwaren im Automaten vor seinem Haus an.

„Die Idee ist schon vor drei Jahren entstanden. Die Kosten für so einen Automaten sind aber schon recht hoch. Das muss sich auch rechnen“, erklärt Benjamin Gruber, der vor vier Jahren den Betrieb von seinem Vater übernommen hat. Heuer hat sich Gelegenheit ergeben, Automaten gebraucht zu einem Schnäppchenpreis zu ergattern. „Wir sind jetzt daheim, deswegen haben wir gesagt: Jetzt machen wir‘s.“

Start am 1. Dezember

Alle zwei Tage muss so ein Automat jedenfalls befüllt werden. „Ein Mitbewerber wollte das schon mal im größeren Stil angehen, aber er hat das dann wieder auf Eis gelegt, weil es doch sehr aufwändig ist. Wir sind ein kleines Familienunternehmen und fangen jetzt mal bei uns vor dem Haus an, zwei weitere Automaten würden wir gerne noch im Umkreis von 30 Kilometern aufstellen, das ist auch für uns machbar und soweit ich weiß, sind wir die Ersten damit“, so der 31-jährige Puckinger. Bei der Bewerbung in Sozialen Medien ist Gruber schon aufgefallen, dass das Interesse sehr groß ist. „Wir haben den Automaten schon vor dem 1. Dezember aufgestellt, um zu sehen, wie es funktioniert und sind gespannt, wie es ankommt. Dann haben wir ein fertiges Produkt, mit dem man auch woanders starten kann.“

Schwieriges Jahr auch mit Süßwaren

Das Jahr 2020 war auch für den „Schaumrollen Edi“ ein schwieriges. Während der Süßwarenhändler sonst bei rund 180 Veranstaltungen im Jahr vertreten ist, waren es heuer nur 30. „Eigentlich dürften wir auch jetzt verkaufen, aber die meisten Bauernmärkte, wo wir dabei sind, hören jetzt auf und die Anmeldung von Gelegenheitsmärkten ist nicht erlaubt. Es ist verrückt, aber so ist es nun mal.“ Die 80 Prozent Umsatzersatz hat Gruber beantragt, ob er sie tatsächlich bekommt, weiß er bis jetzt noch nicht.

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