SPÖ Linz-Land feiert Tag der Arbeit
ANSFELDEN/LINZ-LAND. Da auch heuer die Aufmärsche zum 1. Mai nicht auf der Straße stattfinden konnten, verlagerte die Bezirkspartei gemeinsam mit der SPÖ Ansfelden ihre Kundgebung ins Internet, um auf die großen politischen Themen aufmerksam zu machen.

SPÖ-Bezirksparteivorsitzender und Landtags-Spitzenkandidat Tobias Höglinger war ebenso mit dabei, wie die Landesfrauenvorsitzende und Ansfeldner Vizebürgermeisterin Renate Heitz. Weitere Redebeiträge kamen vom Ansfeldner Bürgermeister Manfred Baumberger und dem Fraktionsvorsitzenden Thomas Unger und auch Werner Gruber, der in Ansfelden aufgewachsen ist, fand klare Worte an diesem Feiertag der Sozialdemokratie.
„Der heutige Tag erinnert uns daran, was wir in über 130 Jahren alles erreicht haben. Er erinnert uns aber auch daran, dass wir das alles hart erkämpfen mussten. Und dieser Tag gibt uns Hoffnung und Zuversicht für das, was noch vor uns liegt. Die Sozialdemokratie wird heute mehr gebraucht denn je. Wir müssen Arbeitsplätze sichern und neue Arbeitsplätze schaffen. Das ist unser Auftrag, weil wir diejenigen sind, die keinen zurücklassen, weil wir die sind, die Politik für die Vielen machen!“, begann Tobias Höglinger seine Rede.
Lanze für Gemeinden gebrochen
Ein wichtiges Thema in der Rede von Tobias Höglinger waren die Gemeinden. Corona hat für die Gemeinden massive Auswirkungen auf die Finanzen. Es braucht hier eine Abgeltung der Steuerausfälle und echte Hilfe anstatt Mogelpackungen! „So wie schwarz-blau in OÖ mit den Gemeinden umgeht, hat keine Zukunft. Deshalb braucht es mehr Gewicht für unsere Gemeinden. Und ich werde mein ganzes Gewicht für unsere Gemeinden im Landtag einbringen! Gerade in einem Wahljahr sollten wir unsere Grundwerte der Sozialdemokratie zum Maßstab unseres politischen Handelns nehmen: Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind der Maßstab meiner Politik!“ so Tobias Höglinger abschließend.
Sofortige Maßnahmen gefordert
Die Landesvorsitzende der SPÖ Frauen, Renate Heitz ging in ihrer Rede auf die Themen Gewalt gegen Frauen und die Chancengleichheit am Arbeitsmarkt ein. „Diese Woche wurde die neunte Frau in Österreich in diesem Jahr von ihrem – in diesem Fall -Ex-Partner getötet. Dem muss sofort entgegengewirkt werden! Das muss bei den Jungen beginnen – gewaltfreie Kommunikation und Gewaltprävention müssen vom Kindergarten bis zur Oberstufe zentrales Ziel sein. Wir brauchen auch endlich mehr Frauenberatungsstellen, Frauenhäuser und Übergangswohnungen, um gefährdeten Frauen den Ausstieg aus Gewaltbeziehungen zu erleichtern“, so Heitz.
Die gesamte Kundgebung kann auf der Facebookseite der SPÖ Ansfelden sowie der SPÖ Linz-Land angesehen werden.


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