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LINZ-LAND. Am 26. September sind in OÖ Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen. Die ÖVP schickt dabei flächendeckend ihre Kandidaten ins Rennen und erhofft sich mit dem ein oder anderen überraschenden Kandidaten, die Anzahl von bisher zwölf Ortschefs im Bezirk weiter zu erhöhen.

Nicole Zehetner-Grasl aus Hofkirchen (Foto: Fotografie Resch Herbert)
  1 / 2   Nicole Zehetner-Grasl aus Hofkirchen (Foto: Fotografie Resch Herbert)

„Ich freue mich sehr, dass wir engagierte Kandidatinnen und Kandidaten für die Aufgabe als Bürgermeister finden konnten und in allen 22 Gemeinden des Bezirkes den Wählerinnen und Wählern ein attraktives Angebot machen können“, zieht Bezirksparteiobmann Landtagspräsident Wolfgang Stanek ein positives Resümee über die Personalauswahl für die Wahlen im Herbst. Obwohl es keine Überraschung ist, dass die ÖVP in allen Gemeinden Kandidaten für den Gemeinderat sowie das Amt des Bürgermeisters ins Rennen schickt, gibt es einige Vertreter, die sich noch nie in einer Direktwahl beweisen mussten. So ist zwar Jutta Enzinger seit Herbst 2019 als Bürgermeisterin in Allhaming aktiv, sie wurde jedoch vom Gemeinderat als Nachfolgerin von Joachim Kreuzinger ins Amt gewählt.

Neueinsteiger als Hoffnung

Die ÖVP Linz-Land konnte auch einige Quereinsteiger überzeugen, für sie in den Wahlkampf einzutreten. „Die größte Überraschung ist sicherlich die Kandidatur von Karl-Heinz Koll. Traun ist für uns traditionell ein schwieriges Pflaster, deshalb rechnen wir uns mit ihm Chancen aus, um einiges stärker abzuschneiden“, so ÖVP-Bezirksgeschäftsführer Ulrich Eder. Auch in Hofkirchen tritt eine komplette Newcomerin für die Nachfolge des nicht mehr kandidierenden Bürgermeisters Thomas Berger an.

„Wir freuen uns sehr, die 25-jährige Quereinsteigerin Nicole Zehetner-Grasl für uns gewonnen zu haben“, erklärt Eder. Aber natürlich ist die Partei froh, wenn amtierende Bürgermeister wieder kandidieren. „Sie machen einen wirklich guten Job“, so der Bezirksgeschäftsführer.

Wahlkampf startet spät

Der Wahlkampf der ÖVP für die Wahlen im Herbst soll spät starten und nicht lange dauern. „Die Bevölkerung hat kein Interesse an einem Dauerwahlkampf über den ganzen Sommer hinweg“, stellt Eder klar. Neben den regionalen Themen, die in jeder Gemeinde etwas anders priorisiert sind, wird die ÖVP im Bezirk thematisch besonders auf die Bewältigung der Corona-Krise setzen. Aber auch Verkehr und Infrastruktur und im Bereich Sicherheit die Ausstattung der Polizeidienststellen sowie die Absicherung des Kasernenstandortes Hörsching werden die Kernthemen sein.

Hohe Erwartungshaltung

Die ÖVP möchte jedenfalls die zwölf Ortschefs im Bezirk halten, rechnet sich aber noch in einigen anderen Gemeinden gute Chancen auf den Bürgermeistersitz aus. „Auch wenn es natürlich in manchen Gemeinden starke Mitbewerber gibt, sind wir sehr zuversichtlich“, so Eder abschließend.


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