Aufreger Beserlpark - Beweise sollen für Klarheit sorgen
TRAUN. Nach den Anschuldigungen der Trauner Oppositionsparteien gegen Bürgermeister Rudolf Scharinger (SPÖ), legt dieser nun Beweise für die Korrektheit seiner Aussagen vor.

Die Aufregung über den mutmaßlichen „Bürgermeister-Alleingang“ war groß in der Trauner Polit-Landschaft. Die restlichen Fraktionen hatten sich gemeinsam gegen den Bürgermeister gestellt. Grund war der fehlende Durchbruch der geplanten Tiefgarage zur bereits bestehenden Tiefgarage Volksheim. Der Anschluss der öffentlichen Tiefgarage an die Garage des sich im Bau befindlichen Wohn- und Bürohauses war die Voraussetzung im Gemeinderat, damit dem ganzen Bauvorhaben überhaupt zugestimmt wurde.
Beweise vorgelegt
Schon in einer ersten Reaktion auf die Anschuldigungen sprach Scharinger von einer Falschaussage und brachte rechtliche Schritte ins Spiel. Nun legte er ein Schreiben der ausführenden Baufirma vor, die seine Aussage bestätigen soll. Darin ist zu lesen, dass „sämtliche Leistungen insbesondere im Zusammenhang mit dem Durchbruch zwischen der neu zu errichtenden Tiefgarage und der Bestandstiefgarage vertragsgemäß durchgeführt werden. Diese Arbeiten sind im Oktober geplant.“
Fraktionen uneinig
Karl-Heinz Koll (ÖVP) freut sich, dass der Durchbruch jetzt doch gemacht werden soll, spricht aber davon, dass „der Durchbruch noch nicht erfolgt ist und nun so getan wird, als wäre das alles planmäßig. Sollte es hier von Seiten des Bürgermeisters zu einer Klage kommen, werden unsere Beweise eindeutig zeigen, was die Wahrheit ist.“ Die Grünen – sie hatten volle Transparenz gefordert, um das Vertrauen wieder herzustellen – lassen indes mit einem Meinungsschwenk aufhorchen: „Angesichts der schriftlich vorliegenden Unterlagen lassen sich unserer Meinung nach die Vorwürfe an den Trauner Bürgermeister einer ‚Verschwendung von Steuergeldern‘ und dass er sich nicht an bindende Gemeinderatsbeschlüsse halte, nicht aufrechterhalten.“<


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