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ANSFELDEN. Steigende Gaspreise, hohe Stromkosten und Inflation auf Rekord-Hoch: Immer mehr Menschen leiden unter der extremen Teuerung in vielen Bereichen. Auch Ansfeldens Bürgermeister Christian Partoll erhält täglich Briefe, Anrufe und persönliche Besuche von Ansfeldnern, die sich Strom oder Heizung nicht mehr leisten können. Er fordert nun Entlastung und Unterstützung für Betroffene.

Bürgermeister Christian Partoll kritisiert die mangelnde Unterstützung seitens der Regierung. (Foto: Stadtgemeinde Ansfelden)

„Wir alle stöhnen ob der steigenden Preise. Besonders betroffen macht mich, wenn die Gasrechnung einer Ansfeldner Pensionistin plötzlich von 170 Euro auf 560 Euro pro Monat erhöht wurde. Das ist eine Verdreifachung des Preises und absolut existenzbedrohend! Von der Verdoppelung der Treibstoffpreise und den steigenden Lebensmittelpreisen ganz zu schweigen. Die Antwort der Bundesregierung? Ein 150 Euro Energiegutschein, den man ausschließlich online beantragen konnte, sowie 250 Euro Klimabonus und nochmal 250 Anti-Teuerungsbonus im Herbst“, so Partoll. Er fordert eine rasche Entlastung, nicht eine, die erst in einigen Monaten bei den Menschen ankomme. Die Betroffenheit vieler Bürger würde sich etwa auch beim Ansfeldner Sozialmarkt abzeichnen. Denn dieses Angebot nehmen derzeit mehr und mehr Menschen in Anspruch, um alltägliche Bedürfnisse abdecken zu können.

„Wir haben am 19. April eine Resolution im Gemeinderat verabschiedet, betreffend 'Auf die Einhebung der Mehrwertsteuer auf Energiekosten bis Ende des Jahres 2022 zu verzichten'. Die Mehrwertsteuer- Mehreinnahmen hätten schon längst an Haushalte, aber auch unsere Betriebe, retourniert werden können. Der 'Fall' der Pensionistin ist mit Sicherheit kein Einzelschicksal, was mir tägliche Anfragen und Anrufe auch bestätigen. Ich fordere die Bundespolitiker noch einmal auf: Endlich Handeln!“, so der Ansfeldner Bürgermeister.


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