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PASCHING. Das Hochtechnologieunternehmen Trumpf hat seinen erweiterten Standort in Pasching feierlich eröffnet. Im Beisein der deutschen Eigentümerfamilie sowie hochrangiger Vertreter aus Wirtschaft und Politik präsentierte Trumpf seine neue Smart Factory und zwei zusätzliche Produktionshallen. Die Investition von 40 Millionen Euro in den vergangenen zwei Jahren unterstreicht das langfristige Engagement für den Standort.

  1 / 3   Der zweigeschossige Zubau vereint zwei weitere Produktionshallen sowie einen Ausbau der Büroflächen. (Foto: Trumpf)

Die Smart Factory, ausgestattet mit den eigenen hochmodernen Maschinen, bildet das Herzstück der Erweiterung. Hier können nicht nur Innovationen in der Blechbearbeitung direkt vor Ort präsentiert werden, sondern das Unternehmen nutzt die hochautomatisierte Fabrik auch zur Eigenproduktion. Geschäftsführer Thilo Preß zeigt sich begeistert: „Wir können in der Smart Factory Blechteile vollautomatisiert herstellen und weiterverarbeiten, was uns enorme Kostenvorteile bringt.“ Zu den technischen Highlights gehören eine neue Laserhybrid-Schweißanlage für große Maschinenrahmen und ein Fräsbearbeitungszentrum, das Großteile in der Hälfte der bisherigen Zeit bearbeitet.

Nachhaltigkeit integral

Trumpf setzt bei der Werkserweiterung auch auf Nachhaltigkeit. Eine neue Energiezentrale sorgt für eine CO2-neutrale Energieversorgung. Sie kombiniert eine Hackschnitzelheizung mit Wärmepumpen, während die bereits vorhandene Photovoltaik-Anlage um 406 Kilowatt-Peak (kWp) erweitert wurde. Diese Maßnahmen unterstreichen das Bekenntnis des Unternehmens zu umweltfreundlichen Produktionsmethoden. Landeshauptmann Thomas Stelzer hob die enge Zusammenarbeit mit Schulen und Hochschulen hervor, die maßgeblich zur Innovationskraft der Region beiträgt.

Starker Standort mit Zukunft

Seit 33 Jahren ist Pasching das Kompetenzzentrum für Biegetechnologie innerhalb der Trumpf Gruppe. Rund 800 Mitarbeiter arbeiten an Entwicklung und Produktion von Biegemaschinen und -werkzeugen. Der Standort hat im Vorjahr einen Umsatz von rund 530 Millionen Euro erzielt und spielt eine Schlüsselrolle in der globalen Wachstumsstrategie. „Pasching gehört zu unseren wichtigsten Standorten außerhalb Deutschlands“, betonte Nicola Leibinger-Kammüller, Vorstandsvorsitzende von Trumpf.


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