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LINZ. Er habe eine Wut auf die FPÖ entwickelt und Rache an der Gesellschaft nehmen wollen – mit diesem unfassbaren Mordmotiv gestand jener 54-jährige gebürtige Tunesier den Doppelmord in Urfahr an einem Linzer Paar (85 und 87 Jahre alt).

Die Bluttat schockierte am Freitag Urfahr. Sujet-Foto: Weihbold
Die Bluttat schockierte am Freitag Urfahr. Sujet-Foto: Weihbold

Dem Paar stellte er zwei Mal wöchentlich Nahrungsmittel zu. Der Sohn des Paares war für FPÖ-Landesrat Manfred Haimbuchner tätig, demnach folgerte der Mann, dass auch das Ehepaar der FPÖ nahestehe, was laut Polizei aber nicht der Fall sei.

„Diese unvorstellbare Tragödie hat für mich eine persönliche Seite, die auf der jahrelangen Zusammenarbeit mit meinem Mitarbeiter gründet, dem mit seiner Familie mein ganzes Mitgefühl gilt. Wir alle sind schockiert und zutiefst betroffen und schauen fassungslos in das Antlitz des Grauens. Es ist aber auch meine traurige Pflicht festzuhalten, dass zwei Menschen auf bestialische Art und Weise ums Leben gebracht wurden, weil sie der Täter für Anhänger der FPÖ gehalten hat. Damit handelt es sich um einen politischen Mord. Man muss diese unfassbare Wahrheit auch so aussprechen“, meint der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, LH-Stv. Manfred Haimbuchner, am Montag. 

Er will nicht zur Tagesordnung übergehen: „Dafür ist die politische Dimension dieses furchtbaren Verbrechens zu groß“, so Haimbuchner. Auch bei der nächsten Landtagssitzung am kommen Donnerstag wird sich die FPÖ um eine gemeinsame Erklärung aller Parteien in diesem Sinne bemühen.


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Gastuser
Gastuser
03.07.2017 21:54

Doppelmord

Unfassbar zutiefst erschüttert möchte ich der ganzen Familie mein tiefstes Mitgefühl aussprechen, meine verstorbenen Eltern waren Freunde der Familie. Wunderbare Menschen voll Herzenswärme und Güte, müssen ein so tragisches Schicksal erleiden. Veronika


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