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LINZ. Beamten der Suchtmittelgruppe des Stadtpolizeikommandos Linz gelang es durch gezielte Ermittlungen drei mutmaßliche Suchtgifthändler festzunehmen.

Insgesamt 29 Kilogramm Marihuana wurden in Wien besorgt und nach Linz gebracht. Symbolfoto: Wodicka
Insgesamt 29 Kilogramm Marihuana wurden in Wien besorgt und nach Linz gebracht. Symbolfoto: Wodicka

Im Zusammenhang mit den regelmäßig durchgeführten Schwerpunktaktionen an den Drogenhotspots in Linz gelang es der Polizei in die Ebene einer Suchtgifthändler– und Lieferantengruppierung vorzudringen. Diese hatte es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Drogen gewinnbringend rein am Drogenhotspot Hessenpark durch vorwiegend afghanische Straßenhändler an die dortigen Abnehmer zu verkaufen.

Drogen in Wien beschafft

Die Tätergruppierung bestand aus einem 37- jährigen staatenlosen gebürtigen Syrer, einem 26- jährigen syrischen Asylwerber und einer 21- jährigen Österreicherin. Das Trio verfügte über eine für den Drogenhandel strategisch besonders gut gelegene Wohnung im Nahbereich des Hessenparks. Beschafft wurden die für den Verkauf im Hessenpark bestimmten Drogen in Wien.

29 Kilo Marihuana

Innerhalb von zwei Jahren wurden so von bislang unbekannten Bezugsquellen in Wien, bei rund 20 Beschaffungsfahrten, insgesamt 29 Kilogramm Marihuana im Straßenverkaufswert von 290.000 Euro und 1.000 XTC-Pillen im Straßenverkaufswert von 20.000 Euro besorgt und in der Bunkerwohnung in Linz, Nahbereich des Hessenparks, kurzzeitig zwischengelagert.

Von dort aus wurden die Drogen an die Straßenhändler aufgeteilt, welche bei den Lieferungen aus Wien bereits vor dieser Wohnung auf das Eintreffen der Drogen warteten. Das Tätertrio konnte nun im Februar 2018 bzw. März 2018 festgenommen und in die Justizanstalt Linz überstellt werden.


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