Messerstecherei an der Donaulände forderte 5 Verletzte - 21-jähriger Linzer festgenommen
LINZ. Eine Messerstecherei am 23. Dezember in den frühen Morgenstunden an der Oberen Donaulände forderte 5 Verletzte, ein 21-jähriger Linzer konnte von der Polizei kurz darauf festgenommen werden.

Um 4.50 Uhr wurde eine Polizeistreife zur Oberen Donaulände zu einer Rauferei beordert. Als die Beamten eintrafen, fanden sie einen durch einen Messerstich verletzten 18-jährigen Inder aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung vor, der auf dem Gehsteig lag und von Passanten erstversorgt wurde.
Fünf Verdächtige angehalten
Mit Hilfe eines Zeugen und einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten ca. 100 Meter weiter in Richtung Römerbergtunnel fünf Personen angehalten werden. Einer von ihnen, ein 22-jähriger Linzer, hatte ein Klappmesser in der Jackentasche, bestritt jedoch jegliche Tatbeteiligung.
21-Jähriger gab Tat zu
Ein 21-jähriger Linzer gab schließlich im Zuge weiterer Befragungen zu, mit diesem Messer auf mehrere Personen eingestochen und es anschließend dem 22-Jährigen übergeben zu haben. Daraufhin wurde der 21-Jährige festgenommen, aufgrund einer Schnittverletzung an der linken Hand nach Erstversorgung jedoch vorher durch die Rettung ins UKH Linz eingeliefert.
Drei weitere Verletzte in Altstadt gefunden
Der 18-Jährige, der schwere Verletzungen erlitten hatten, wurde ebenfalls nach der Erstversorgung durch Rettung und Notarzt ins UKH gebracht. Während dieser Amtshandlung wurden die Beamten über drei weitere durch Messerstiche Verletzte nahe eines Altstadt-Lokals informiert. Diese drei, zwei 18-Jährige und ein 21-Jähriger, alle irakische Staatsbürger aus Linz, wurden ebenfalls in Krankenhäuser eingeliefert. Die Iraker dürften ebenfalls von dem 21-Jährigen im Zuge der Auseinandersetzung verletzt worden und danach in die Altstadt geflüchtet sein. Die Ermittlungen laufen.


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