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Online Redaktion, 06.04.2022 08:29

LINZ. Eine 39-jährige polnische Staatsbürgerin aus Linz brach beim Spazierengehen mit ihrem Hund im Schiltenbergwald in eine Art Holzverschlag ein. Nachdem sie sich nicht mehr selbst daraus befreien konnte, setzte sie am 5. April gegen 17.55 Uhr einen Gehörlosen-Notruf ab. Nach intensiver Suche konnte die Frau gegen 18.25 Uhr von den Polizisten noch vor Einbruch der Dunkelheit aufgefunden werden.

 (Foto: FOTOKERSCHI.AT / KERSCHBAUMMAYR)
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Die 39-Jährige steckte mit beiden Beinen bis zu den Knien in einem Holzverschlag fest, der sich abseits der ausgetretenen Wanderwege befand. Mit Ästen und Blättern war ein überdachter Unterschlupf im Wald gebaut worden, der von außen fast nicht als solcher zu erkennen war. Als die 39-Jährige darüber spazierte, brach sie ein, blieb darin stecken, verletzte sich im Bereich beider Beine und klagte über starke Schmerzen. Da die Frau taubstumm ist und zudem nur polnisch lesen und schreiben kann, gestaltete sich die Kommunikation äußerst schwierig.

Ebenso die Bergung. Die nähere Umgebung konnte aufgrund der akuten Einsturzgefahr der Holzüberdachung nicht gefahrlos betreten werden. Durch die Feuerwehr wurden die Äste so weit wie möglich beiseitegeschoben, die Frau vom Inneren des Holzverschlags befreit, mittels Schaufeltrage geborgen und anschließend in das Kepler Uniklinikum eingeliefert.

Der Hund der 39-Jährigen wurde durch die Diensthundeführer gesichert und später, nach Rücksprache mit einem Angehörigen der 39-Jährigen, durch die Berufsfeuerwehr Linz in das Tierheim Linz gebracht.


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