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LINZ. Vermutlich nur das Eingreifen von couragierten Zeugen, hat eine 41-jährige Frau vor dem Tod bewahrt. Ihr Mann, der mutmaßliche Täter, stach aus Eifersucht mit einem Messer auf sie ein.

Symbolfoto (Foto: rootstocks/AdobeStock)
Symbolfoto (Foto: rootstocks/AdobeStock)

Ein 52-jähriger syrischer Staatsangehöriger aus Linz versuchte am 23. Mai 2022 kurz vor 19 Uhr seine Ehefrau mit einem Stanleymesser zu töten. Er stach der 41-Jährigen nach einem Beziehungsstreit wegen angeblicher Social Media Nachrichten, die sie mit einem Mann aus Wien geschrieben haben soll, zweimal in den Hals. Nachdem seine Frau unmittelbar nach dem zweiten Stich zu Boden ging, fügte er ihr noch mehrere Schnittwunden am Kopf zu.

Zeugen schritten ein

Eine Zeugin schritt couragiert ein, indem sie den Beschuldigten zuerst vom Opfer wegzog. Als er sich losriss und wieder auf das Opfer losgehen wollte, trat sie ihm mit dem Fuß in den Rücken und verhinderte dadurch einen erneuten Angriff. Ein weiterer Zeuge blieb mit dem Pkw stehen und versuchte ebenso, den Beschuldigten vom Opfer herunterzuziehen und beteiligte sich am Schutz des Opfers. Der 52-Jährige ging mit erhobener Klinge auf ihn zu und bedrohte ihn gefährlich. Ein vorbeifahrender Arzt und dessen Frau versuchten dem Opfer sofort einen Venenzugang zu legen und leisteten Erste Hilfe.

Beschuldigter festgenommen

Die Festnahme des 52-Jährigen wurde von Kräften der Schnellen Interventionsgruppe OÖ in Zusammenarbeit mit Beamten der Linzer Polizei durchgeführt, der Beschuldigte leistete keine Gegenwehr. Das 41-Jährige Opfer konnte noch aussagen, dass sie sich sicher sei, dass ihr Mann sie getötet hätte. Sie wurde mit schweren Verletzungen in Begleitung des Notarztes in ein Krankenhaus gebracht und sofort notoperiert. Der 52-Jährige gab an, dass er ein Blackout gehabt habe. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde er in die Justizanstalt Linz gebracht. Es gilt die Unschuldsvermutung.


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