Fliegerbombe in Linz-Froschberg erfolgreich entschärft
LINZ. Am frühen Montagabend hat der Fund einer schweren Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Stadtteil Froschberg einen groß angelegten Einsatz von Einsatzkräften ausgelöst, der Verkehrsbehinderungen und Evakuierungen zur Folge hatte. Nach mehreren Stunden konnte der Sprengkörper durch den Entminungsdienst kontrolliert entschärft werden.

Am frühen Montagabend führte der Fund einer 250 Kilogramm schweren Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Linzer Stadtteil Froschberg zu einem großangelegten Einsatz von Polizei, Feuerwehr, Rettung und Entminungsdienst.Gegen 17.16 Uhr wurde die Fliegerbombe bei Grabungsarbeiten in der Kudlichstraße freigelegt. Das betroffene Gebiet wurde großflächig abgesperrt, darunter die A7-Abfahrt Unionstraße sowie die Kudlichstraße zwischen Waldeggstraße und Hanriederstraße. Im gesamten Bahnhofsviertel kam es in Folge der Sperren zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.Im Umkreis von etwa 250 Metern mussten Wohnhäuser evakuiert werden. Besonders herausfordernd war die Evakuierung von mobilitätseingeschränkten Personen: Der Rettungsdienst brachte insgesamt sechs nicht gehfähige Bewohner in Sicherheit und betreute diese bis zum Abschluss der Entschärfungsarbeiten.Auch der Bahnverkehr war betroffen. Die Weststrecke wurde ab etwa 19.45 Uhr aus Sicherheitsgründen vorübergehend eingestellt.Spezialisten des Entminungsdienstes übernahmen die Entschärfung der Bombe. Um 20.16 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden: Die Fliegerbombe wurde erfolgreich entschärft. Danach wurden alle Sperren aufgehoben, der Bahnverkehr wieder aufgenommen und die evakuierten Personen konnten in ihre Wohnungen zurückkehren.Ein bemerkenswertes Detail am Rande: Der Baggerfahrer Johann Kalick, der die Bombe entdeckte, war laut Angaben bereits zum dritten Mal in seiner Laufbahn an einem solchen Fund beteiligt.


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