Entwarnung nach Asbestfund bei Oberösterreichischer Versicherung in Linz
LINZ. Nach dem Asbestfund in einem Büro der Oberösterreichischen Versicherung in Linz - Tips hat berichtet - liegen nun die Ergebnisse der Raumluftmessungen vor. Laut Unternehmen wurden keine Asbestfasern nachgewiesen.

Bei der Oberösterreichischen Versicherung in Linz gibt es nach einem Asbestfund in der vergangenen Woche Entwarnung bei den Raumluftmessungen. Sämtliche Untersuchungen durch den beigezogenen Sachverständigen Robert Sedlacek seien ohne Befund geblieben. Laut Unternehmen konnten weder im betroffenen noch im angrenzenden Gebäudeteil Asbestfasern in der Raumluft nachgewiesen werden.
Die Mitarbeiter des angrenzenden Gebäudetrakts konnten bereits wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren. Der Gebäudeteil, in dem asbesthaltige Brandschutzplatten entdeckt worden waren, bleibt hingegen trotz der negativen Messungen geschlossen.
Auf Empfehlung des Sachverständigen soll dieser Bereich erst wieder für Bürozwecke genutzt werden, wenn geklärt ist, an welchen Stellen im Gebäude sich weitere derartige Brandschutzplatten befinden.
Bei Sanierung entdeckt
Der Asbest war in der Vorwoche im Zuge einer geplanten Gebäudesanierung entdeckt worden. Bei einer gesetzlich vorgeschriebenen Schad- und Störstoffanalyse wurde das Material in einer nicht freiliegenden Brandschutzplatte in einem Büro nachgewiesen. Daraufhin wurde der betroffene Gebäudeteil gesperrt und die Belegschaft ins Homeoffice geschickt. Vorsorglich wurden die Untersuchungen anschließend auch auf den direkt angrenzenden Gebäudetrakt ausgeweitet.
Haupteingang verlegt
Bis auf Weiteres gibt es auch eine Änderung für Besucher: Der Haupteingang der Oberösterreichischen Versicherung wurde auf die Gebäuderückseite in die Honauerstraße 37 verlegt. Dort befindet sich derzeit auch die Kfz-Zulassungsstelle.
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