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LINZ. Spannende archäologische Fundstücke, die jüngst in Linz hervorgebracht wurden, gibt“s zu sehen in der neuen Ausstellung „Martinskirche, Kreuzritter und Flaschenbier“ im NORDICO Stadtmuseum.

  1 / 3   Erstmals zu sehen: Ein Schwert aus der Zeit um 1200, ein Flussfund aus der Donau bei Linz mit Gesteinsresten, die ihn umschlossen haben. Foto: Norbert Artner

Seit Jahren wird unter der Leitung des Linzer Stadtarchäologen Erwin Ruprechtsberger unter anderem auf der Kepplerwiese beim Linzer Schloss gegraben. Die neue NORDICO-Ausstellung gibt nun einen spannenden Einblick über Funde vom 7. Jahrhundert bis in die 1930er-Jahre. Von reichhaltigen Grabbeigaben über die im Jahre 799 erstmals erwähnte Martinskirche oder Funde aus der Zeit Napoleons bis zu archäologischem Sammelsurium ist alles zu sehen.

Und dass auch früher schon gerne Bier getrunken wurde, machte die Entdeckung zweier Keller aus dem 18./19. Jahrhundert klar. Aufgrund der Menge der gefundenen Bierflaschen könne dieser Schluss gezogen werden, erläutert Ruprechtsberger schmunzelnd.

„Die Ausstellung zeigt die wechselvolle Geschichte unserer Stadt und bietet auch ein tolles Vermittlungsprogramm für Erwachsene und Kinder“, freut sich Kulturreferent Vizebürgermeister Bernhard Baier. Eigens für Kinder führt Comic-Held „Rupi“ durch einen Kinderparcours, geheime Botschaften gilt es hierfür mit Taschenlampe zu finden.

Ein eigener Teil der Ausstellung widmet sich dem Thema „Urbayerisches in Oberösterreich“, unter Kurator Alexander Binsteiner werden 3000 Jahre Handelsbeziehungen im Herzen Europas deutlich.

Zu sehen ist die Ausstellung bis 28. März 2016, Termine rund um die Ausstellung sind online hier zu finden.


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